Das Restless Genital Syndrom

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    Nikkel
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    Hexenschuss

    Beitrag  Nikkel am Mo Okt 20, 2014 10:16 am

    Hallo an alle,

    ich habe eine vielleicht interessante Information. Gestern, als ich mich unglücklich bückte, habe ich mir einen Hexenschuss gefangen. Zuerst war es so, als sei bei mir untenrum alles "eingeschlafen". Aber nur ein leichtes Einschlafgefühl war vorhanden, nicht so, wenn einem tatsächlich ein Arm oder ein Bein einschläft. Ein wenig später meldete sich Regs wieder. In seinen üblen Zügen, wie zu Beginn meiner "Regs-Karriere". Ich hatte weitgehend Ruhe vor Regs. Es trat nur hin und wieder in abgeschwächter Form auf. Und die Klitoris war gar nicht mehr betroffen. Und jetzt gerade zieht sie ganz schön dolle. Auch sonst macht es sich genital überall bemerkbar, so wie zu Anfang. Und bevor Regs bei mir ausbrach, hatte ich starke Rückenbeschwerden und einen HWI. Falls es denn einer war. Evtl. war es schon Regs.
    Ich habe Ende September eine neue Arbeit angefangen, dort sitze ich den ganzen Tag. Deshalb kam Regs sowieso schon wieder mehr zum Vorschein, auch direkt nach dem Pipimachen wurde es wieder unangenehmer. Ließ aber kurz danach wieder nach. Nur jetzt, nach dem Hexenschuss, ist es sehr viel intensiver. Dachte sofort daran, dass es vielleicht doch daher rühren könnte. Also vom Rücken/Nerven. Was denkt ihr darüber? Gibt es ähnliche Erfahrungen?

    SpecialPluesch
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    Re: Hexenschuss

    Beitrag  SpecialPluesch am Sa Okt 25, 2014 5:36 pm

    Also ich hatte und habe auch Rückenprobleme und ich habe das Gefühl wenn ich den Rücken stark belaste das Regs schlimmer wird.
    Habe dazu eben durch Zufall was gefunden, kopiere das mal hier rein!




    Von den Zusammenhängen zwischen Wirbeln und Organen

    In der chinesischen Medizin kennt man das schon lange: Der Kopf tut weh, aber der Behandler sticht die Nadeln in Hände oder Füße. Und das ganze hilft sogar. Dabei handelt es sich nicht um Voodoo, sondern um die praktische Anwendung der chinesischen Meridianlehre.

    Weitaus weniger bekannt sind jedoch die Verbindungen, die zwischen der Wirbelsäule und den inneren Organen bestehen. Bereits vor etwa 30 Jahren beschrieb der amerikanische Arzt Dr. Cerney die direkten Zusammenhänge zwischen bestimmten Symptomen innerer Organe und Blockaden oder Verschiebungen von einzelnen Wirbeln.

    Das Rückenmark besteht aus Nervenbahnen, die in ständigem Austausch mit dem Gehirn stehen. Diesem System entspringen die Spinalnerven (hier im Bild als „Rückenmarksnerven“ bezeichnet), die jeweils „ihr“ ganz bestimmtes Organ mit Informationen vom Gehirn versorgen. Die Spinalnerven treten jeweils seitlich durch die Zwischenwirbellöcher aus und verzweigen sich im Körper bis in die Peripherie. Voraussetzung dafür ist jedoch, daß das entsprechende Zwischenwirbelloch groß genug ist und die Nerven genügend Platz haben. Bei Wirbelblockaden kommt es manchmal zu einer Verengung dieser Austrittslöcher. Auch ein Bandscheibenvorfall kann im ungünstigen Fall auf eine solche Nervenwurzel drücken, im Extremfalle diese sogar schädigen. Doch schon eine geringfügige Fehlstellung eines Wirbels oder des Kreuzbeins kann die Nerven bereits irritieren. Eine längerfristige Irritation führt meist zu chronischen Beschwerden (man hat es dann vielleicht „immer mit dem Magen“), während eine starke Komprimierung zum Beispiel den berüchtigten Ischias-Schmerz auslöst.

    Da sich die Spinalnerven recht deutlich „ihren“ jeweiligen Organen zuordnen lassen, für die sie zuständig sind, konnte Cerney einen Zusammenhang zwischen bestimmten Krankheitsbildern und den Wirbeln der zugehörigen peripheren Nerven feststellen. Ist beispielsweise der zweite Brustwirbel verschoben oder muskulär blockiert, kann dies zu Beschwerden führen, die „echten“ Herzbeschwerden zum verwechseln ähneln. Ihre Ursache haben diese Beschwerden jedoch in einem solchen Fall in einer Störung der nervösen Versorgung des Herzens, ausgelöst durch eine Irritation des zugehörigen peripheren Nervens. In einem solchen Fall war der Patient oft bereits bei vielen Ärzten, die diesem jedoch vermutlich eine hervorragende Gesundheit bestätigt haben. Die Beschwerden werden dann im Allgemeinen der Psyche zugeordnet. Auch das ist natürlich möglich. Manchmal ist es aber auch einfacher. Wenn also die klinische Untersuchung ohne Befund bleibt, sollte man als nächstes an den Rücken denken – und zwar in dieser Reihenfolge! Leichtfertigkeit im Umgang mit möglicherweise lebensbedrohlichen Vorgängen ist keinesfalls angezeigt.

    HALSWIRBEL (Cervicalwirbel)

    C  1         Kopfschmerzen, Migräne, Kreislaufinstabilität, Schwindel

    C  2         Seh- und Sprachstörungen

    C  3         Zahnschmerzen, Ohrenerkrankungen

    C  4         Ohrenschmerzen, Verlust des Gehörs, Dauerschnupfen

    C  5         Halsschmerzen, chronische Erkältung, Heiserkeit

    C  6         Mandelentzündungen, Schmerzen im Arm

    C  7         Schilddrüsenprobleme, Tennisellbogen, Schulterschmerzen

    BRUSTWIRBEL (Thorakalwirbel)

    T  1         eingeschlafene Hände/Arme, Karpaltunnelsyndrom, Sehnenscheidenentzündung

    T  2         Herzbeschwerden, Rhythmusstörungen, Schmerzen im Brustbein, hoher Blutdruck

    T  3         Astma, Bronchitis, Grippe, Husten, auffällig trockener Husten

    T  4         Gallenleiden, -steine, seitliche Kopfschmerzen

    T  5         Leberstörungen, Blutarmut, Müdigkeit, niedriger Blutdruck

    T  6/7      Magenbeschwerden, Diabetes, Übelkeit, Sodbrennen

    T  8         Abwehrschwäche

    T  9         starke Schmerzempfindlichkeit, Allergien

    T10/11    Schuppen, Flechten, trockene Haut, Bettnässen, chronische Müdigkeit

    T12         Unfruchtbarkeit, Menstruationsbeschwerden, rheumatischer Formenkreis      

    LENDENWIRBEL (Lumbalwirbel)

    L  1        Verstopfung, Durchfall

    L  2        Bauchkrämpfe, Blinddarm, Krampfadern

    L  3        Schwangerschaftsstörungen, Blasenleiden, Knieschmerzen    

    L  4        Ischias, Hexenschuß, Prostatastörungen

    L  5         Wadenkrämpfe, kalte Füße

    Die Erkenntnisse und Zusammenhänge die Dr. Cerney aus China mitbrachte, werden von Dieter Dorn aus dessen dreißigjähriger praktischer Erfahrung bestätigt.

    Dorn, der sich ursprünglich nur für schmerzende Wirbelblockaden interessierte, die er mit sanftem Druck korrigierte, erhielt immer wieder sonderbare Rückmeldungen von seinen Patienten. Da verschwanden zum Beispiel nach der Wirbelkorrektur nicht nur die Rückenschmerzen, sondern gleichzeitig auch die Verdauungsschwäche, die Inkontinenz oder der zu hohe Blutdruck, der den Patienten seit Jahren begleitete. Dorn begann, sich Notizen zu machen, die im Laufe der Jahre seine ersten Erfahrungen bestätigten.

    Er sagt heute: „70% aller Beschwerden haben ihren Ursprung an der Wirbelsäule. Hier sollte eine Behandlung –nach medizinischer Abklärung- zunächst ansetzen, bevor vielleicht zu voreilig operiert wird oder der Patient später mit starken Medikamenten therapiert werden muß, zumal die Rückenbehandlung nach Dorn im Vergleich zur Großgerätemedizin nur wenig zeitlichen und finanziellen Aufwand benötigt.“ Das Potential an Einsparungsmöglichkeiten für das Gesundheitswesen, welches hier schlummert, ist erheblich.

    Ein guter Rat zum Schluß:

    Mit dem wohlgemeinten Satz:„An der Wirbelsäule stirbt man nicht!“, weist der Bremer Orthopäde Dr. Hansen, selbst ein überzeugter Dorn-Therapeut, seine Patienten immer darauf hin, daß es sehr wichtig bleibt, bei unklaren Beschwerden umgehend eine ärztliche Untersuchung zu absolvieren. Denn: Unklare Beschwerden KÖNNEN zwar lediglich von einem blockierten Wirbel hervorgerufen werden (sie sind dann zwar unangenehm, aber nicht akut gefährlich), es KANN sich aber auch um einen lebensbedrohlichen Vorgang handeln, der sofortiger medizinischer Betreuung bedarf. Dies darf man bei aller berechtigter Begeisterung für alternative Behandlungsmöglichkeiten niemals außer acht lassen.

    Quellen:

    J.V. Cerney: Akupunktur ohne Nadeln

    Dorn/Flemming: Heilen mit der Methode Dorn

    Seminarunterlagen Dorn/Groß Amtzell

    © Martin Eckert, Erda

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    Re: Hexenschuss

    Beitrag  JS am Mo Okt 27, 2014 7:33 am

    Hallo Nikkel,

    erst mal tut es mir Leid, dass die Beschwerden wieder schlimmer geworden sind Sad
    Hast Du denn eine Bestätigung vom Arzt, dass es ein Hexenschuss ist? Ich habe auch jahrelang geglaubt ich leide an Lumboischialgie, auch so einer Form von Ischiasbeschwerden mit Hexenschuss. Vor Kurzem kam dann beim Orthopäden raus, dass ich Blockaden im Ilio-Sakral-Gelenk habe, das fühlt sich anscheinend ähnlich an, ein Ziehen und Stechen im unteren Rückenbereich/Po/Steißbein. Deshalb bekomme ich jetzt manuelle Therapie, aber da ich die Verspannungen schon jahrelang habe, kann es dauern... Shocked

    Es haben ja einige von uns Rückenprobleme und das ist ja auch eine vermutete Ursache von ReGS, da der Klitorisnerv in dieser Gegend verläuft und eventuell eingeklemmt sein könnte...

    Ich wünsch Dir auf jedenfall eine gute Besserung!
    Liebe Grüße

    SpecialPluesch
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    Re: Hexenschuss

    Beitrag  SpecialPluesch am Mo Okt 27, 2014 9:15 am

    Ich bin heute morgen auf etwas gestossen. Meine Hausärztin hat mir die Arztbriefe von den jeweiligen Ärzten mitgegeben wo ich bisher war.Im Juli diesen Jahres war ich beim Orthopäden welcher ja zu mir meinte ausser einer verspannten HWS und einem kürzeren Bein würde mir nichts fehlen und es könnte auch psychosomatisch sein.
    In diesem schreiben steht aber wie ich jetzt sehe auch noch das ich eine Beckenverwringung habe und leichte Osteochondrose zwischen L5/S1. Nach Google ist das eine Veränderung der Wirbekörper welche eine Nervenreizung herovorrufen kann! Und nach starken Belastungen oder Sport oder zu langem sitzen, also Bewegung des Rückens soll es schlimmer werden... Ich kann mich zwar täuschen aber ich glaube grade das Regs etwas mit der Wirbelkörperveränderung zu tun hat. Heute muss ich gleich zur Arbeit, aber werde morgen mal zum Arzt gehen und fragen wie man da weiter vorgehen kann... Es ist ja anscheinend nur eine sehr leichte Veränderung, sonst hätte mich der Arzt drauf hingewiesen... aber auch leichte Veränderungen grade an der Wirbelsäule können auch sicher eine Nerveniritation hervorrufen... Neutral

    miller

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    Re: Hexenschuss

    Beitrag  miller am Mi Mai 04, 2016 4:48 pm

    Hallo!

    Gibts hier was neues?
    Hab leichte chondrose L4 L5.

    Hat jemandem Physiotherapie schon geholfen?

    Lg

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    Re: Hexenschuss

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