Das Restless Genital Syndrom

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    Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Aristocat am Sa Mai 23, 2015 9:51 am

    Liebe Forenteilnehmer,

    als neues Mitglied möchte ich zunächst allen hallo sagen und mich kurz vorstellen.

    Ich bin 61 Jahre alt, leide seit sieben Jahren an RGS und forsche seit dieser Zeit an dieser Symptomatik. Allerdings war mir nicht bekannt, dass es sich inzwischen um eine offiziell anerkannte Krankheit handelt und es bereits Ärzte gibt, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
    In der Ausgabe 5/2015 der Zeitschrift "Gehirn und Geist" bin ich auf einen Artikel gestoßen, der sich mit diesem Thema beschäftigt und auch Prof. Waldinger und seine Forschungen benennt. Allerdings gibt es nichts Neues zu dem, was ich daraufhin im Internet und in diesem Forum gefunden habe. Aber ich bin aufmerksam geworden, dass ich nicht, wie mir bisher gesagt wurde, ein psychisches Problem habe, sondern ein sehr reales.

    Ich würde gerne zu meiner Sichtweise der Dinge Einiges erklären, was aber nicht in zwei/drei Sätzen geht, und was ich auch entsprechend gut formulieren möchte. So viel aber sei gesagt, ich halte das Ganze nicht für ein rein neuronales Problem von in der Lendenwirbelsäule abgehenden Nerven hin zum Beckenboden und zum Schamnerv, denn Nerven kann man, wenigstens zu einem Teil, betäuben. Meinen Erfahrungen nach bleiben die Schmerzen aber bestehen. Ich halte dies zwar für ein endokrines Problem, an dem also Hormone und Neurotransmitter in hohem Maße beteiligt sind, aber das Problem liegt meiner Meinung nach im Gehirn, das einen stänigen Stimulus sendet. Dafür spricht auch der Bericht über eine Frau, die sich die Klitoris hat entfernen lassen und keine Erleichterung erfuhr. Der Schmerz blieb, es entstand also eine Art Phantomschmerz, wie bei amputierten Gliedmaßen. Ansich hätte das dem Operateur klar sein müssen.

    Ich werde versuchen Stück für Stück zu schreiben, da ich Einiges auch noch nachlesen muss, möchte aber schon jetzt sagen, dass ich keine Lösung für das Problem habe, aber andere Erklärungen. Meiner Meinung nach, muss sich viel mehr auf das limbische System, das Sexualzentrum im Gehirn, konzentriert werden. Aber leider ist die Hirnforschung bei weitem noch nicht so weit, wie sie manchmal tut.

    Zugleich werde ich Prof. Waldinger schreiben und vielleicht ist eine nähere Korrespondenz möglich, sofern er neben seiner lokalen Sichtweise auch andere zulässt.

    Ich melde mich wieder und wünsche allen frohe Pfingsten.

    amaranth
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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  amaranth am Sa Okt 10, 2015 4:56 pm

    Hallo, finde den Beitrag über Deine Erkenntnisse sehr interessant. Ich habe Jahre lang meditiert. Jetzt lange aufgehört wegen meiner Depressionen. Irgendwie konnte ich nicht mehr meditieren. Auch mache ich seit Jahren eine Bioresonanz Therapie, unter anderem mit Schwermetall Ausleitung. Diese Methode arbeitet auch auf Energiebasis. Gibt es da Zusammenhänge? Ich mag natürlich den Therapeuten nicht danach fragen. Leidest Du weiter darunter, wie gehst Du damit um? Bin für jeden Tipp dankbar. Schulmedizinisch werde ich nichts unternehmen. Hier im Forum ließt man ja viel darüber, was Frauen schon alles unternommen haben. Immer wieder Hoffnung hatten und nichts geholfen hat. Das spare ich mir. Hoffe irgendwie anders damit fertig zu werden oder gut damit leben zu können. Alles Liebe und teile uns mehr über Deine Erkenntnisse mit.

    Aristocat
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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Aristocat am So Okt 11, 2015 10:44 am

    Hallo Amaranth,

    zunächst gehe ich davon aus, dass Du auch "Andere Sichtweisen zum RGS" Teil 1 gelesen hast, da Du erwähnst, dass Du meditiert hast.

    Ich persönlich halte dieses Phänomen natürlich auch weiterhin für eine Kundaliniauslösung. Ich spreche auch in dem Zusammenhang von Phänomenen und nicht von Krankheit. Solange keine klare körperliche Ursache gefunden ist, halte ich es für fatal, von einer Erkrankung zu sprechen. Es besteht sicherlich eine gravierende Symptomatik, aber wo steht denn, dass diese per se pathologisch ist???

    Ich möchte etwas weiter ausholen, um verständlicher zu machen, was ich meine.
    Kürzlich habe ich im TV eine wissenschaftliche Sendung über den Darm gesehen. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich im Darm die gleichen Neuronen wie im Gehirn befinden. Näheres zu diesem Thema ist in unserem Zusammenhang uninteressant, aber folgendes. Einer Frau mit einem sog Reizdarm, einhergehend mit furchtbaren Schmerzen ohne jeglichen pathologischen Befund. gab man Medikamente bis zum Abwinken, nichts half. Die im Darm feuernden Neuronen waren durch nichts zu beeinflussen. Ein in Akkupunktur hoch erfahrener chinesicher Professor veränderte die Akkupunktur innerhalb der Meridianwege, und die Frau war fortan schmerzfrei. Sodann stellten sich die Forscher folgende Frage, die ich für rein wissenschaftlich und damit körperlich ausgerichtete Menschen für grandios halte, nämlich die, ob der Körper eine energetische Anatomie besitzt? Ich habe spontan nur lauthals "JA!" gesagt.
    Das Meridiansystem, ein energetisches System, ist auch im Westen seit langem bekannt, aber es hat Jahrzehnte gedauert, bis es auch von der Wissenschaft anerkannt wurde und Krankenkassen die Kosten übernahmen. Bis heute gibt es Wissenschaftler, die es weiterhin anzweifeln. Es ist eben anatomisch nicht nachweisbar. Das ist halt bei Energie so, nur ihre Auswirkungen, im Fall des RGS die genitalen Phänomene, sind wahrnehmbar. Nun sagen die Ärzte, Psychologen übrigens auch, wo eine "nicht normale" Wahrnehmung ist, da ist Krankheit und machen damit den "Patienten" die Hoffnung, eine körperliche Ursache zu finden. Ich sitze hier am Schreibtisch und sage voller Überzeugung, sie werden die "Krankheit" nicht finden. Das ist für Betroffene nicht schön, keineswegs, aber es ist die Realität. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle klar sagen, dass natürlich gynäkölogische Untersuchungen erfordwerlich sind, um evtl. doch vorhandene ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

    Ich bin der Überzeugung, dass es neben dem Meridiansystem ein weiteres [b]energetisches System
    gibt, nämlich das Kundalinisystem. Hierüber weiß der Westen so gut wie nichts, der Osten arbeitet seit ewigen Zeiten damit. Dort, wo die Energie am stärksten arbeitet, sind die Phänomene auch am stärksten. Da sie vom Steißbein sehr schnell aufsteigt und versucht, den Rücken hinauf zu fließen, ist das Genitalsystem u.U. besonders betroffen. Bei anderen Menschen mit solchen Auslösungen sind andere Körperregionen betroffen.
    Nicht oft, aber immer wieder habe ich gelesen, dass indische Gurus angeben, dass das elektrische Level des gesamten Nervensystems extrem angehoben wird, was der Körper aus Überforderung nicht verkraftet und dann in verschiedenen Bereichen Phänomene hervorruft. Wenn ich zuviel Strom in eine Glühbirne leite, knallt sie durch, vielleicht entsteht sogar ein Brand. Gut, wir haben Sicherungen und der Körper? Hat er diese auch? Kennen wir sie einfach noch nicht? Viele, viele Fragen.

    Ich habe Akkupunktur gemacht, es hat nichts gebracht. Ich würde heute auch sagen, mit einem Energiesystem nicht in ein anderes eingreifen, aber das sind meine Erfahrungen. Östlichen Aussagen nach ist die Kundalini Energie nicht zu beeinflussen. Sie geht ihren Weg um über das zentrale Nervensystem zur Hypophyse zu gelangen. Alle Phänomene, die auf diesem Weg entstehen, werden als Blockaden bezeichnet, die sie aus dem Weg räumt. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern dauert u.U. sehr lange.

    Viele hier in dem Forum klagen über Rückenschmerzen. Wie gesagt, die Energie steigt vom Steißbein her auf und geht relativ schnell zum Sakrum, von wo aus die gesamten Nerven in den Genitalbereich verlaufen. Diese Energie wirkt, d.h., sie ist nicht einfach da, sondern sie arbeitet, und das hat körperliche Konsequenzen. Vielleicht einfach mal darauf achten, ob Vibrationen am Damm, am Steißbein, an der Lendenwirbelsäule, oder vielleicht sogar sonst irgendwo in der Wirbelsäule sind.
    Antidepressiva verändern gravierend den Neurotransmitterhaushalt, mehr als wir glauben oder wissen. So halte ich es durchaus für möglich, dass sie diese Energie auslösen können, meine Meinung!!

    In dem Zusammenhang möchte ich noch etwas erwähnen. Ich halte auch das Restless Legs Syndrom auch für eine Kundaliniauslösung. Warum?
    Dafür muss man wissen, dass Yoga keine Turnübungen sind, sondern diese Übungen gezielt der Stärkunmg des Nervensystems und des neuro-endokrinen Systems dienen. Im Kundalini-Yoga, was übrigens im Westen hoch angesagt ist, da jeder diese Energie wecken will, ist es üblich, aus dem Schneidersitz, direkt, ohne Hilfe, mit den noch gekreuzten Beinen aufzustehen. Das tut man, da man im Osten seit ewigen Zeiten weiß, dass das genitale Nervensystem bis zu Knien an den Innenseiten der Oberschenkel verläuft. Man steht also so auf, um die Innenseiten der Oberschenkel zu stärken und damit zugleich das gesamte genitale System. Wenn in den Beinen also Unruhe entsteht, entsteht diese wieder aus dem unteren Teil der Wirbelsäule, der zum Genitalsystem führt.

    Es gäbe noch viel zu sagen, aber für heute soll es erst einmal genug sein.
    Ich bin allerdings davon überzeugt, dass wir umdenken müssen und uns auf die Medizin im Moment nicht verlassen können. Das ist nicht negativ gemeint, sondern einfach nur der Tatsache geschuldet, dass sie zum großen Teil keine Bereitschaft zeigt, über den materiellen Körper hinaus zu forschen.

    Noch einen schönen Sonntag
    Aristocat
    [/b]

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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Aristocat am So Okt 11, 2015 6:29 pm

    Da Du nach Hilfsmöglichkeiten gefragt hast, kann ich nur von meinen Erfahrungen und denen anderer Menschen mit Kundalini Auslösungen berichten. Fachleute wissen meinen Erfahrungen nach nichts, bis auf ganz wenige Ausnahmen, die aber auch kein Patentrezept haben. Hinzu kommt, nimmt man den Begriff Kundalini auch nur in den Mund, sitzt man sofort in der psychiatrischen Ecke.

    Mir ist immer wieder gesagt worden, erden  ist das oberste Gebot. Also an die frische Luft, in den Wald. Dazu Bewegung, da diese das Nervensystem "herunterholt".
    Ich erkläre es so. Diese Energie ist dazu da, in der Meditation die totale Entspannung und zugleich höchste Achtsamkeit hervorzurufen. Das ist der Sinn von Meditation. Um das zu erreichen, wird diese Energie im Zentralkanal der Wirbelsäule auf und ab bewegt. Von dieser Kunst ist der normale Mensch Lichtjahre entfernt, das können vielleicht Yogis im Himalaya. Uns bereitet diese Energie einfach nur Probleme, da sie, wie oben bereits erwähnt, ihren Weg unbeirrt geht. Bei uns lädt sich das Nervensystem durch diese Energie immer wieder von selbst auf. Wir können konkret nichts dagegen tun. Das kann durchaus auch in hoch nervöse Zustände und, wie beim RGS, auch in andere Phänomene führen.
    Sowohl Medizin als auch Psychologie wissen, dass Bewegung das Nervensystem "herunterfährt". Alle Dinge, die stark körperlich  gespürt werden, wie, so kalt wie möglich duschen, den Körper mit den eigenen Fäusten abklopfen, natürlich vorsichtig, barfuß auf Rasen laufen, leider wird es jetzt Winter, eben was einem alles dazu einfällt. Dadurch wird ein körperlicher Gegenreiz gesetzt, und das Nervensystem beruhigt sich wenigstens etwas, vielleicht auch nur kurzfristig. Mir helfen Thai Massagen, da der Körper dabei fest angefasst wird, aber bitte Vorsicht bei der Auswahl des Instituts. Je stärker wir den Körper spüren, desto weniger kann das Nervensystem uns weg reißen und desto weniger gravierend sind die Phänomene.
    Ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, darüber hinaus dem Körper zuführen, was das Nervensystem unterstützt, Magnesium, Vit B12 immer in Verbindung mit Folsäure.

    Ich weiß, dass meine Sichtweise der Dinge nicht besonders gemocht wird. Eine klare, konkret nachweisbare Erkrankung wäre uns allen viel lieber und natürlich ein Stopp der ganzen Angelegenheit. Aber für mich ist die Realität eine andere.
    ,
    Ich war heute mal auf einer Seite des Restless Legs Syndroms und fand das, was ich erwartet hatte. Man behandelt es mit Neuroleptika. Mit diesen Giften wird das Nervensystem weggedämpft, mehr nicht, und die Forscher wissen nicht einmal, wie genau sie im Nervensystem wirken, eine Katastrophe, wenn ich das so sagen darf. Von Heilung kann hier nicht im Entferntesten die Rede sein. Ähnlich verhält es sich mit Antidepressiva. Sie beeinflussen das Nervensystem, ohne dass Mediziner genau wissen, wie eigentlich. Sobald diese Neuroleptika abgesetzt werden, sind die Restless Legs wieder da. So scheint es auch beim RGS zu sein, sobald Antidepressiva abgesetzt werden, geht es los.
    Die Medizin weiß einfach nicht genug über das Nervensystem und die Neurotranmitter, geschweige denn über deren Beeinflussung.

    Vielleicht schaffe ich es doch noch, Prof. Waldinger anzuschreiben. Ich leide unter gravierenden Schlafproblemen, seit ich diese Phänomene habe, was mir zusätzlich körperlich zusetzt.

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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Aristocat am So Okt 11, 2015 7:34 pm

    Habe noch etwas Wichtiges vergessen.
    Dringend etwas für die Lendenwirbelsäule tun, sie muss sehr viel aushalten, erstens durch die Energie, die dort hoch aktiv ist, zweitens weil, wie ich bereits geschrieben habe, von dort sämtliche Nerven zum Genitalsystem gehen; z.B. Wirbelsäulengymnastik, Pilates, etc., um die Muskulatur zu stärken, zugleich aber auch Massagen, um die Muskulatur zu lockern und zu dehnen. Wir verkrampfen uns durch diese Phänomene ständig und dem muss entgegengearbeitet werden.
    So, für heute ist aber jetzt wirklich Schluss.

    LG Aristocat

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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  amaranth am Mo Okt 12, 2015 10:21 am

    Hallo Aristocat, habe Dir gestern geschrieben. Hast Du wahrscheinlich nicht erhalten, da mein Text hier nirgendwo zu finden ist. Ist es so? Schick mir bescheid, dann schreib ich nochmal. Danke Bis dann. GLG Amaranth

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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Aristocat am Mo Okt 12, 2015 12:45 pm

    Hallo Amaranth,

    nein, es ist nicht gelandet. Also vielleicht nochmal versuchen.

    LG Aristocat

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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  amaranth am Di Okt 13, 2015 4:29 pm

    Hallo Aristcat, danke für Deine schnelle Antworten. War wieder alles sehr interessant, was du schreibst. Auch ich habe schon länger das Gefühl, dass die Symtomatik mehr eine energetische Ursache hat als eine körperliche. Bei den jahrelangen Restless legs habe ich immer den Eindruck, dass ich elektrisch bin, als ob sich etwas entladen will und nicht kann. Vaginal fühlt es sich ähnlich an. Manchmal wird alles ganz dick und hart, wenn ich dann fühle, ist alles normal. Auch der Juckreiz, ist nicht wirklich ein Juckreiz. Wenn ich kratze, ist er nicht zu spüren.
    Das es sich um einen Energiestau handelt, kann ich mir gut vorstellen. Das der Rücken dabei eine große Rolle spielt, auch. Aber was kann ich machen, um diese Energie wieder zum fliessen zu bringen.
    Du schreibst, dass Akupunktur evtl. einen negativen Einfluss hat, da mit einer Energie in die andere Energie eingegriffen wird (so habe ich es zumindest verstanden) Wie ist es dann mit Homöopathie oder Bioresonanz oder Reiki? Auch diese Methoden arbeiten auf Energiebasis.
    Ich bin sehr froh darüber, dass jemand das mal ganz anders sieht. Für mich kommt keine schulmed. Untersuchung oder Therapie in Frage. Wenn ich hier lese was betroffene Frauen schon alles versucht haben und immer wieder die Hoffnung hatten, dass es besser wird, dann spare ich mir das alles. Meine Antidepressiva nehme ich natürlich weiter. Mir geht es seit dem besser und ich habe keinerlei Nebenwirkungen. Auch haben die Symptome schon eine Zeit vor der Einnahme angefangen. Ich versuche damit zu leben, mich nicht reinzusteigern, mich abzulenken in der Hoffnung, dass es von selber wieder aufhört. Das doofe ist, wenn ich es nicht spüre oder sehr gering und dann daran denke, fängt es sofort an. Das ist bei meinen Restless legs auch so. Ist schon alles sehr nervig.
    Für Deine Tipps bin ich sehr dankbar. Möchte wohl gerne noch wissen, wie es zur Zeit bei Dir ist und wie Du damit umgehst. War es schon mal ganz weg?
    Danke nochmal, alles Liebe von Amaranth

    Aristocat
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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Aristocat am Mi Okt 14, 2015 12:17 pm

    Wo fange ich an, wo höre ich auf?

    Es gibt sehr viel zu sagen, denn das Ganze ist in einem riesengroßen Zusammenhang zu sehen. Deswegen kommen wir auch mit der Messung von Nervenleitbahnen, dem Feststellen von Faszien etc. nicht weiter.
    Ich schreibe deswegen etwas ausführlicher, weil vielleicht den ein oder anderen in diesem Forum auch eine andere Sichtweise interessiert, werde dies aber wohl in Etappen machen.

    Daher zunächst zu Deinen Fragen zu Energiebehandlungen.

    Ich war zur Akupunktur bei einem chinesischen Arzt, der Humanmedizin und traditionelle chinesische Medizin in Chiana studiert hat, also sehr fundiert ausgebildet ist. Natürlich kannte er die Kundalini Energie, da sie auch im Taoismus, einem chinesischen philosophischen System, das auch mit Energie arbeitet, bekannt ist.
    Vielleicht hat mich die Akupunktur allgemein etwas ruhiger gemacht, an den Phänomenen, der Aktivität der Energie und meinen damit verbundenen Schlafproblemen hat sie nichts verändert.

    Homöopathie habe ich ganz zu Anfang gemacht. Ich habe keinerlei Wirkung verspürt.

    Bei der Bio-Resonanz-Therapie, so wie ich sie erlebt habe, sehe ich folgendes Problem: Sie wird im psychisch/energetischen Bereich ähnlich angewandt wie Meditation, größte Entspannung bei zugleich erhöhter Aufmerksamkeit. Das bedeutet eine Fokussierung und Konzentration auf bestimmte Dinge, die in der Sitzung vorgegeben werden, z.B. am PC. Das ist zwar grundsätzlich sehr gut, da es die Achtsamkeit fördert, weil es die Gehirnwellen synchronisiert, für unsere Phänomene aber meiner Meinung nach nicht gut. Ich erkläre später warum. Du hast bisher Bio-Resonanz für ein körperliches Problem gemacht, wie ich mich erinnere zur Bleiausleitung, das ist eine andere Ebene, da eine direkte Einwirkung vom Energetischen auf den Körper praktiziert wird und nicht von Energie auf Energie.

    Zu Reiki habe ich eine eigene Meinung, da Energie eines anderen Menschen übertragen wird, was ich grundsätzlich nicht machen würde. Das ist auf energetischer Ebene ähnlich der Blutübertragung auf körperlicher Ebene. Man weiß heute, wie gefährlich Bluttransfusionen sind, Ähnliches gilt für mich für fremde Energien.

    Du kannst nichts anderes tun, als ausprobieren, ob bei Dir nicht doch etwas von all diesen energetischen Vorgehensweisen hilft.
    Meine Skepsis kommt daher: Die Kundalini Energie ist unsere Sexualenergie und damit unsere Lebensenergie. Diese Lebensenergie ermöglicht uns, neben der Atmung, dieses Leben; sie ermöglicht uns Intimität und Nähe zu bestimmten anderen Menschen, sie ist auch, neben anderen Qualitäten, ein körperlicher Ausdruck von Liebe zu jemandem, sie ermöglicht uns Fortpflanzung und sie ermöglicht uns im Orgasmus eine hohe Entladung des Nervensystems, sowie das Gefühl des völligen Eins seins mit einem anderen Menschen. Wenn ich genau nachdenken würde, käme ich sicherlich noch auf mehr positive Eigenschaften. Für mich entspricht es daher ganz einfach nur der Logik, dass, wenn ich versuche, in das System meiner Lebensenergie mit einer anderen Energie einzugreifen, unsere Lebensenergie immer die Oberhand behalten wird. Sie ist die führende Energie.

    Nun noch einmal zurück, warum ich Bio-Resonanz nicht für erfolgversprechend halte.

    Zu Anfang meiner mannigfachen Recherchen hatte ich Kontakt zu Dr. v. Lukadou von der Beratungsstelle für Parapsychologie in Freiburg. Er ist Physiker und Psychologe. Parapsychologen sind klinischen Psychologen und Medizinern ein Dorn im Auge. Ich verfolge etwas die parapsychologische Szene, vor allem in Amerika, und ich kann nur sagen, sie sind auf dem richtigen Weg.
    Dr. Lukadou weiß über Energien und weiß auch, vielleicht aber nur zum Teil, wodurch sie Phänomene hervorrufen. Er hat mir genau das gesagt, was Du auch beschreibst, es handelt sich um eine "Aufmerksamkeitsenergie". Je mehr Aufmerksamkeit ich in die Phänomene setzte, desto stärker werden sie. Je stärker ich abgelenkt bin, desto weniger Phänomene. Das kann jeder an sich selbst ausprobieren. Beim Tinnitus Gräusch z.B., bei dessen Phänomenen Menschen schon an Selbstmord gedacht haben, hat man ein Verfahren der "Umfokussierung" gefunden, das den Menschen das Leben erheblich erleichtert. Konkrete Ursachen für den Tinnitus sind bis heute nicht bekannt.
    Beim RGS halte ich das Ganze für viel problematischer, weil permanent ein hoch sensibler Bereich des Körpers betroffen ist, und es einfach mit Ablenkung nicht getan ist. Zudem können wir uns nicht von morgens bis abends ablenken. Wir müssen uns mal ausruhen, in Ruhe essen, ein Buch lesen, also Dinge tun, die uns wiederum auf uns selbst fokussieren.
    Wenn ich also in einer Bio-Resonanz-Therapie lerne, mich zu fokussieren und konzentrieren, kann das meiner Meinung nach auch genau das Gegenteil bewirken und die Phänomene verstärken. Trotzdem, versuchen kann man alles.

    Wie ich schon oftmals geschrieben habe, es gibt keine Patentlösung und nicht den bestimmten Weg; sich in Gelassenheit üben und von den Phänomenen nicht vollends vereinnahmen lassen, ist zur Zeit die einzige Möglichkeit, die wir haben. Sie mehr und mehr akzeptieren, und das eigene Leben weiter gestalten so weit wie möglich.

    Fortsetzung folgt........

    LG Aristocat

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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Aristocat am Do Okt 15, 2015 12:01 pm


    Mystik, alte Wissenschaften, alte Schriften sprechen seit Jahrtausenden von einem "Energiekörper". Er ist das, zu dem die Wissenschaftler in dem o.g. Film zum Darm sich fragten, ob der Mensch eine "energetische Anatomie" besitzt. Den Überlieferungen nach ist der Energiekörper praktisch ein Doppel des materiellen Körpers, wie eine Blaupause. Wissenschaftler wehren sich mit Händen und Füßen gegen diese Sichtweise, denn dann hätten sie ein großes Problem. Es entstünde die Frage, wie diese "energetische Anatomie" zu beeinflussen wäre. Natürlich hat die "energetische Anatomie" eine Verbindung zur körperlichen Anatomie und zwar über das Nervensystem. Deswegen war die Frau in dem Film ihre furchtbaren Schmerzen im Darm nach der Akupunktur los, und die Neuronen hörten auf zu feuern. So kann man augenscheinlich energetisch heilen.

    Was aber, wenn keine direkte körperliche Erkrankung besteht, sondern die Energie selbst Phänomene ans Nervensystem "sendet", die im Körper de facto gar nicht vorhanden sind? Demnach scheinen Energiekörper und materieller Körper nicht "gleich zu laufen".
    Ich habe gestern hier nochmals etwas intensiver im Forum gelesen und auch Prof. Waldinger und Dr. Philippsohn, alle berichten das Gleiche. Betroffene verspüren keine körperliche sexuelle Erregung, haben keine sexuellen Gedanken und werden durch die Gefühle einfach nur genital im wahrsten Sinne des Wortes penetriert. Ich sage immer, die Gefühle sind einfach da und einfach nur lästig bis unerträglich. Das sind auch die Erfahrungen, die ich mache. Immer wieder wird berichtet, dass bei genauer Beobachtung und Berührung des Körpers keine sexuelle Erregung vorhanden ist. Diese Gefühle sind eine Art Trugbild, der Körper suggeriert praktisch unsere Wahrnehmung eine sexuelle Erregung. Man könnte auch sagen, die "energetische Anatomie" wirft nur einen Film auf die Leinwand, welche mein Körper ist, ich bin aber selbst nicht Schauspieler in diesem Film und nehme nicht aktiv teil. So etwas nennt man in der Fachsprache übrigens Dissoziation. Ich werde versuchen, das nächste Mal darüber zu schreiben, da die "Kundalini Energie" immer mit anderen Bewusstseinszuständen, sprich Trancezuständen zu tun hat.

    Zu Anfang meiner Recherchen habe ich immer gedacht, das Ganze ist vergleichbar mit einem Phantomschmerz. Wenn jemandem ein Körperglied amputiert wurde hat er häufig noch Schmerzen in diesem nicht mehr vorhandenen Körperteil. Auch hier wissen die Mediziner nicht 100%, wie dies entsteht. So bin ich mehr und mehr zu der Erkenntnis gekommen, dass diese Energie tatsächlich in unserem Energiesystem wirkt und über unser Nervensystem eine Art "Phantomsexualität" herbvorruft. Deswegen spreche ich auch von Phänomenen und nicht von Krankheit. Bei dem amputierten Körperteil spricht man auch von einem Phantomschmerz und nicht von einer Kranheit.

    Eine weitere Hypothese von mir ist, hat man Sexualität und damit tatsächlich einen starken Erregungszustand, dem eine hohe Entladung des Nervensystems durch den Orgasmus folgt, geht diese Entladung natürlich vom Nervensystem aus auch zurück in die "energetische Anatomie". Zwischen den beiden Anatomien besteht natürlich ein Austausch. Dies hat dann zur Folge, dass die sowieso schon hoch aktive "Kundalini Energie" im Energetischen durch Sexualität weiter angetrieben wird und diesen erhöhten Antrieb wieder zurück an das Nervensystem sendet. So wäre zu erklären, warum Sexualität keine Entlastung, sondern Verschlimmerung hervorruft. Das ist für jeden Einzelnen eine Katastrophe, denn wir Menschen sind sexuelle Wesen, jeder auf seine Art und Weise.

    Fortsetzung folgt.......
    LG Aristocat
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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Placebo am Fr Okt 16, 2015 8:30 pm

    Liebe Aristocat,

    du legst dich hier ganz schön ins Zeug. Das ist grundsätzlich toll, nur vermute ich das die wenigsten Leute hier Zugang zu dem Thema finden werden.

    Warum? Das ist alles sehr theoritsch und für Personen die mit Yoga, Energiearbeit oder TCM nichts am Hut haben einfach zu viel!

    Ich persönlich würde bei Interesse an dem Thema empfehlen ein Yogastudio zu besuchen und dort mal in eine Stunde reinzuschnuppern. Dort können meist auch spirituelle Fragen angesprochen werden. Es gibt auch günstige Kurse an Volkshochschulen. Hier muss man beim Ambiente zurück stecken ist aber meist, zumindest was die ersten Übungen betrifft, in guten Händen.

    Eine grundlegende Erklärung zum Thema Lebensenergie, im Yoga 'Prana' genannt und ihrer Manifestation im Körper findet man in fast jedem Yogabuch. Bei interesse tut man gut sich damit ein wenig auseinander zu setzten schon allein damit man weiß warum der Atem so wichtig ist und damit man nicht nur 'Gymnastikübungen' macht. Wer hier eine Empfehlung möchte kann sich gerne melden.

    Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit Yoga und Meditation bei gesundheitlichen Beschwerden und auch beim Thema RGS gemacht. Auch die Forschung weiß mittlerweile um die positiven Auswirkungen auf Körper und Psyche und den therapeutischen Nutzen.
    Was ich allerdings schwierig finde ist, diese Alternativen als Allheilmittel hinzustellen oder Medikamente die Beschwerden lindern aber nicht heilen als schlecht darzustellen. Viele Menschen, mit körperlichen sowie psychischen Erkrankungen die einfach (noch) nicht heilbar sind, sind dankbar überhaupt eine adäqute Therapie bekommen zu können die ihnen zu mehr Lebensqualität und Zeit verhilft.

    So auch ich und da einige neue Mitglieder dazu gestoßen sind, möchte ich noch kurz etwas für mich sehr erfreuliches berichten. Ich nehme seit eineinhalb Jahren Lyrica...

    Das ist allerdings keine Empfehlung!! Ich denke die Behandlung von RGS ist etwas sehr individuelles und jeder muss für sich selbst ausprobieren was hilft und seinen eigenen Weg finden damit umzugehen. Für mich hat sich dieser...in Kombination mit den oben genannten Alternativen Wink , als richtig erwiesen. Ich bin die meiste Zeit komplett RGS frei! Vielleicht macht das ja dem ein oder anderen hier etwas Mut.

    Viele Grüße & ein schönes Wochenende für alle

    von Placebo

    Aristocat
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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Aristocat am Sa Okt 17, 2015 10:55 am

    Liebe Placebo,

    "Warum? Das ist alles sehr theoritsch und für Personen die mit Yoga, Energiearbeit oder TCM nichts am Hut haben einfach zu viel!"

    Soweit ich weiß sind die Menschen auf dieser Welt alle gleich konzipiert, es sei denn, ich habe in dem bei mir schon etwas länger zurückliegenden Biologieunterricht etwas Wichtiges verpasst. Also trifft das, was dort gelehrt wird, auf alle Menschen zu. Ich habe nicht über Yoga geschrieben, ich habe versucht eine Energie zu erklären, mit der man im Osten sehr offen umgeht und die entsprechend auch auf den westlichen Menschen zutrifft, die Kundalini Energie.
    Auf die verschiedenen Formen der Energiearbeit bin ich eingegangen, da "Amaranth" mir dazu Fragen gestellt hat. TCM habe ich meiner Erinnerung nach überhaupt nicht erwähnt. Ich habe über meine Erfahrungen mit Akupunktur berichtet - da ich gefragt wurde. Das könnte aber auch meiner Meinung nach für jeden interessant sein.

    "Ich persönlich würde bei Interesse an dem Thema empfehlen ein Yogastudio zu besuchen und dort mal in eine Stunde reinzuschnuppern. Dort können meist auch spirituelle Fragen angesprochen werden. Es gibt auch günstige Kurse an Volkshochschulen. Hier muss man beim Ambiente zurück stecken ist aber meist, zumindest was die ersten Übungen betrifft, in guten Händen."

    Ich habe weder Interesse an Yoga bekundet, noch den anderen hier im Forum nahe gelegt. Ich habe gesagt, dass man im "Kundalini Yoga" versucht, die von mir erklärte Energie zu aktivieren. Ich kann das Praktizieren von Yoga nicht nahe legen, da ich damit keine Erfahrungen habe. Im übrigen halte ich beim RGS jede Art von Bewegung, die den Beckenboden massiv aktiviert, wie Yoga, Pilates etc. keineswegs für angesagt. Da Du Yoga praktizierst müsstest du wissen, dass vom Beckenboden eine Verbindung zum Gehirn besteht und man u.U. die von mir benannte Kundalini Energie damit verstärkt.

    "Eine grundlegende Erklärung zum Thema Lebensenergie, im Yoga 'Prana' genannt und ihrer Manifestation im Körper findet man in fast jedem Yogabuch. Bei interesse tut man gut sich damit ein wenig auseinander zu setzten schon allein damit man weiß warum der Atem so wichtig ist und damit man nicht nur 'Gymnastikübungen' macht."

    Ich habe nicht von "Prana" geschrieben, ich habe von einer Energie geschrieben, die "Prana", um bei dem Namen zu bleiben, aktiviert und transformiert, d.h. konkret, das elektrische Level unseres Nervensystems verändert. Mit der Elektrizität unseres Nervensystems kann man eine 50 Watt Glühbirne zum Leuchten bringen. Wenn diese Elektrizität "hochgefahren" wird, muss man sich nicht mehr über Symptome wie beim RGS wundern. That's all.

    "Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit Yoga und Meditation bei gesundheitlichen Beschwerden und auch beim Thema RGS gemacht. Auch die Forschung weiß mittlerweile um die positiven Auswirkungen auf Körper und Psyche und den therapeutischen Nutzen."

    Ich bitte jetzt ganz ernsthaft jeden, der dies liest, ein akutes RGS hat und es nicht mit Psychopharmaka wegdämpft, sich hinzusetzen, die Augen zu schließen, sich auf den Atem zu konzentrieren und zu meditieren, d.h., sehr ruhig zu werden und fokussiert zu sein. Vielleicht versteht man dann den von mir oben erwähnten Dr. v. Lukadou von der Beratungsstelle für Parapsychologie, der mir sagte, es handelt sich um eine "Aufmerksamkeitsenergie". Sie wird sich mit Sicherheit in der Meditation verstärken. Nicht umsonst berichten Betroffene immer wieder, dass Ablenkung, Bewegung an der frischen Luft, also jede Art von Gegenreiz die Beschwerden lindert.

    "Was ich allerdings schwierig finde ist, diese Alternativen als Allheilmittel hinzustellen oder Medikamente die Beschwerden lindern aber nicht heilen als schlecht darzustellen. Viele Menschen, mit körperlichen sowie psychischen Erkrankungen die einfach (noch) nicht heilbar sind, sind dankbar überhaupt eine adäqute Therapie bekommen zu können die ihnen zu mehr Lebensqualität und Zeit verhilft."

    Ich weise es ernsthaft zurück, dass ich irgendwelche Alternativen - ich weiß nicht welche ich benannt haben sollte - als Allheilmittel hingestellt habe. Ich habe nicht ein Wort über Heilung verloren, da ich selbst seit sieben Jahren unter RGS leide. Hätte ich das Allheilmittel gefunden, ich hätte es mit Sicherheit hier mitgeteilt.

    Zu psychischen Erkrankungen habe ich eine ganz klare Meinung, übrigens von fortschrittlichen Wissenschaftlern belegt. Es gibt keine psychischen Erkrankungen. Wo bitte liegt die Psyche? Was ist die Psyche? wie wird sie krank? Wie kann ich erkennen an welcher Stelle sie krank ist? Bis heute ist die Psychiatrie nicht in der Lage irgendeine "psychische Erkrankung" wissenschaftlich konkret nachzuweisen. Sie kann das "negative oder nicht normale" Verhalten von Menschen beschreiben, mehr nicht. Aus dieser Beschreibung zieht sie den unwissenschaftlichen und damit unhaltbaren Schluss einer psychischen Erkrankung. Im Moment versucht sie Patienten mit MRT Bildern des Gehirns, der Gen-Hypothese und anderen unbewiesenen Ansätzen irgendwelche Diagnosen vorzumachen. Die Psychiatrie verteilt Etikettierungen und Stigmatisierungen, mehr nicht. Von der Psyche?????? hat sie keine Ahnung, bzw. so viel wie Du und ich. Deswegen halte ich es für ungemein wichtig, dass Prof. Waldinger und Kollegen uns nicht als "psychisch krank" abstempeln, sondern von einer Erkrankung sprechen. Ich denke, wir haben fast alle die Erfahrungen gemacht, wenn Ärzte dies tun, wir noch hilfloser sind als zuvor.
    Allerdings spreche ich, und da kommt auch wieder RGS ins Spiel, von "veränderten Bewusstseinszuständen", in denen wir Dinge wahrnehmen und erfahren können, die für unsere Mitmenschen nicht nachvollziehbar sind und einfach nur fremd sind. Das heißt aber nicht, dass diese "veränderten Bewusstseinzustände" per se krankhaft sind. Nebenbei bemerkt sind "veränderte Bewusstseinszustände", man könnte auch sagen Trancezustände von verschiedener Tiefe, ein großer Faktor beim RGS. Deswegen schlafen Menschen mit RGS auch nicht. Sie schlafen nicht nur nicht wegen der furchtbaren Gefühle, sondern weil diese Energie beim Einschlafen hoch aktiv wird und das Gehirn dann durch die sowieso schon gesteigerten Neurotransmitterausschüttungen in einen hyperarousal Zustand versetzt. Ich schrieb, diese Energie dient ursprünglich der Meditation. Der Einschlafzustand ist der gleiche Bewusstseinszustand wie der beginnende Trancezustand in der Meditation. Es ist somit praktisch der Job dieser Energie in diesem Bewusstseinszustand aktiv zu werden. Das Problem ist nur, dass Menschen Energien noch nicht lenken können und sie uns so schlaflose Nächte bereiten.

    Ich habe vollstes Verständnis für die Einnahme von Psychopharmaka, wenn sie denn tatsächlich mehr Lebensqualität verschaffen. Ich bin ein toleranter Mensch. Aber man sollte sich trotzdem gut überlegen, ob man die Liste der Nebenwirkungen und, vor allem wenn es sich um einen langen Zeitraum der Einnahme handelt, das Risiko schwerwiegender Erkrankungen in Kauf nimmt. Alle Psychopharmaka sind Nervengifte, nichts anderes. Deswegen probieren die Ärzte aus, mit welchem Mittel man den letztendlich zurecht kommt, weil jedes Mittel bei jedem anders wirkt. sie haben schlicht und ergreifend keinen Plan mit diesen Medikamenten.
    Zu dem einen Mittel, welches Du nimmst, hatte ich ein Aha-Erlebnis. Es ist ein Mittel gegen Epilepsie. Beim Lesen der Nebenwirkungen und evtl. Folgen der Einnahme bin ich allerdings fast vom Stuhl gefallen.
    Bei einem epileptischen großen Anfall entsteht Folgendes: Unvermittelt bricht ein neurologischer Sturm im Gehirn aus, vorwiegend in den Schläfenlappen. Dieser Sturm lässt das Gesicht des Menschen maskenhaft erstarren, führt ihn in einen "veränderten Bewusstseinszustand", er sieht Licht und hat andere "mystische" Erlebnisse, schließlich wird durch den neuronalen Sturm der Körper aktiviert, der Mensch fällt zu Boden und hat während der neuronalen Entladung noch eine Zeit lang Zuckungen. Im alten Rom wurde diese Erkrankung als "Heilige Krankheit" bezeichnet, aufgrund der "mystischen Erfahrungen", die beim Anfall erfahren wurden.
    Zur Kundalini Energie besteht eine vorsichtige Hypothese, aber genaue Forschung finden ja nicht statt. Nämlich, dass sie genau entgegengestzt der Epilepsie verläuft. Sie beginnt zwischen Steißbein und Lendenwirbelsäule, ruft auf dem Weg zum Gehirn vielfache Symptome hervor, zu denen u.a. auch RGS gehören kann, sowie unkontrollierte Zuckungen des Körpers, Trancezustände und Vieles mehr, bis es schließlich im Gehirn zu einer hohen Entladung kommt. Auch für diese Energie vermutet man eine hohe Aktivität in den Schläfenlappen, nur mit einem umgekehrten Weg zur Epilepsie.
    Da Du, davon gehe ich aus, nicht an Epilepsie erkrankt bist, die Tabletten aber augenscheinlich wirken, könnte meine Hypothese einer Energie mit erhöhter Aktivität in den Schläfenlappen vielleicht gar nicht so falsch sein. Vielleicht wirkt deswegen das Mittel bei Dir.

    Ich werde hier nicht weiter zu diesem Thema schreiben, aber eins möchte ich noch bezgl. veränderter Bewusstseinszustände anmerken.
    Ich war gestern auf der niederländischen Seite zum RGS: www.psas.nl . Dort sind einige Betroffenenberichte. Eine "Mary" berichtet Folgendes. Sie war kaum noch in der Lage, ihrer Arbeit nachzugehen. Irgendwann ist sie über eine Freundin an Marijuana (Haschisch) gekommen und hat angefangen, es regelmäßig am Nachmittag zu rauchen, um ihre Arbeit erledigen zu können - und sie hat eine große Erleichterung verspürt, und es auch zum Schlafen eingesetzt, allerdings war sie high. Bei uns wird ebenfalls in letzter Zeit der Einsatz von Haschisch bei großen Schmerzen diskutiert. Wenn es medikamentös dosiert ist, wird man davon auch, soweit ich weiß, nicht high. Mary hat einfach nur Haschischzigarettern geraucht.
    Menschen, die Drogen konsumieren tun dies, um in "veränderte Bewusstseinszustände" zu gelangen und "tranzendente Erfahrungen" zu haben. Sollte das RGS, und das ist meine Meinung, ein veränderter Bewusstseinzustand sein, hervorgerufen durch eine höhere Elektrizität im Nervensystem und erhöhte Neurotransmitterausschüttungen, könnte evtl. ein anderer, wiederum "höherer" veränderter Bewusstseinszustand dem Leiden Abhilfe schaffen. Aber hier einen Arzt zu finden, der da mitspielt, scheint mir im Moment schier unmöglich. Einen Versuch wäre es meiner Meinung nach jedenfalls wert. Vielleicht würde Prof. Waldinger mitmachen.

    Ich wünsche allen nur das Beste, und sollte ich das Allheilmittel gefunden haben, werde ich mich sicherlich wieder melden und es mitteilen.

    Aristocat





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    Placebo

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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Placebo am So Okt 18, 2015 11:12 am

    Shocked Nun denn....

    ich will das im großen und ganzen einfach so stehen lassen. Nur ein paar Kleinigkeiten die mir am Herzen liegen klar stellen:

    Es ist wohl richtig das DU kein Interesse an Yoga bekundet oder von 'Prana' geschrieben hast. Aber ICH habe das, da ich es als einen soliden Weg sehe um mit seinem Körper und dessen Energien unter fachkundiger Anleitung in Kontakt zu kommen und bei Bedarf, Fragen dazu abzukären ohne dabei zu sehr ins esoterische abzugleiten.

    Deine Empfehlung den Beckenboden nicht zu aktivieren kann ich so auch nicht bestätigen. Wir sind hier ein sehr aktiver Haushalt in dem unterschiedliche (sportliche) Aktivitäten auf der Tagesordnung stehen. Sicher muss man je nach Tagesverfassung auf sich achten und herausfinden was einem persönlich gut tut. Es versteht sich von selbst das man mit akuten Beschwerden, egal welcher Art sich körperlich (und meinetwegen auch energetisch) nicht überfordert. Meine persönliche Erfahrung, ist das man sich jederzeit, egal ob man mit 'Psychopharmaka weggedämpft ist' oder ohne Medikamente auskommt (das habe ich natürlich auch erstmal versucht) sich selber ausprobieren sollte und davon profitiern kann. Auch Meditation kann ohne Medikamente hilfreich sein. Viele Forenmitglieder berichten das ihnen auch Konzentration und Fokusierung hilft um die Bescherden zu lindern. Für mich zumindest, war auch das bei Beginn der Beschwerden sehr hilfreich. Sicher ist der Mensch grundsätzlich gleich konzipiert, das heisst noch lange nicht das auch alle gleich reagieren!

    Zu einer toleranten Einstellung gehört für mich übrigens auch, das Wissen das schulmedizinische Fachrichtungen durch Forschung, Studien und meinetwegen auch nur durch einfaches ausprobieren errungen haben nicht einfach vom Tisch zu wischen. Ich bekomme Lyrica, das bei mir bis jetzt nebenwirkungsfrei wirkt, von einer Psychiaterin verschrieben. Sie war übrigens die einzige von zahlreichen zuvor besuchten 'Körperärzten', die nicht stigmatisiert hat und mir körperliche Untersuchungen an Instituten und Kliniken zum Thema RGS verschrieb. Etikettierung und Stigmatisierung von psychisch kranken Menschen ist meines erachtens eher ein gesellschaftliches Problem und weniger das der entsprechenden medizinischen Fachrichtung... Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Ich wünsche dir und allen anderen weiterhin viel Spaß hier im Forum.

    Viele Grüße
    Placebo

    amaranth
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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  amaranth am Mo Okt 19, 2015 12:55 pm

    Hallo Placebo, Hallo Aristocat,
    habe mit großem Interesse Eure Beitrage gelesen. Sehr kontrovers oder auch wieder nicht. ich finde auch, dass jede betroffene Frau ihre eigenen Maßnahmen gegen RGS herausfinden sollte, da es ja eben kein ein Allheilmittel gibt. Wenn der einen Yoga hilft, der anderen aber Pregabalin, so ist für mich das Resultat am wichtigsten. Darauf kommt es doch an.
    Ich bin zwar Krankenschwester, habe aber schon lange für mich und meine Tochter meistens den alternativen Weg eingeschlagen. Deshalb habe ich mich bei meiner Depressionserkrankung lange geweigert Medikamente zu nehmen. Habe es mit pflanzl. oder homöop. Sachen, Achtsamkeitsmeditation, Gesprächstherapie usw.versucht. Meine Depression wurde nicht geringer, sondern so stark, dass ich nicht mehr weiter wußte. Ich bin dann ein paar Wochen stationär in die Psychatrie gegangen, danach noch ein paar Wochen tagesklinisch dort gewesen. Jetzt hatte ich eingesehen, Medikamente zu brauchen. Hatte aber weiter Angst vor den Nebenwirkungen. Und siehe da, mir ging es immer besser, meine Panikattacken nahmen ab, meine Stimmung besserte sich, ich gewann wieder an Kraft. Die Nebenwirkungen blieben aus, bis heute. Jetzt möchte ich auf diese Medikamente nicht mehr verzichten. Fühle mich fast wie früher. Die Freunde kommt langsam wieder, jeden Tag ein paar kleine Fortschritte. Gehe aber insgesamt achtsamer mit mir um.
    Da RGS schon vor der Einnahme begann, schiebe ich es nicht auf die Medikamente. Im Gegenteil, seit es mir psychisch besser geht, komme ich mit RGS entspannter klar und kann mich gut davon ablenken. Ich möchte mich aber nicht immer ablenken. Möchte mich auch einfach nur mal ausruhen, sitzen und lesen oder meditieren usw. Dann wird es schlimmer und störender. Manchmal kann ich es ignorieren, meist aber nicht. Das hat eben was mit der Fokkusierung zu tun. Es gibt ja auch noch andere Stellen im Körper auf die ich meine Aufmersamkeit richten kann. So versuche ich bei der Meditation mich auf meine Herzenergie zu konzentrieren, lasse mein Herz ganz weit werden und Energie fließen. Oder bei der Achsamkeitmeditation der Körperscan. Da geht die AUfmerksamkeit den ganzen Körper durch. Ist natürlich auch eine Ablenkung von da unten. Man ist hinterher aber sehr entspannt und das unangenhme Gefühl ist geringer. Deshalb kann ich mir auch gut vorstellen, dass für manche Frauen auch Yoga hilft , da man nicht nur auf da unten konzentriert ist. Auch mache ich mit Jenschura-Basensalz im Scheidenbereich für ein paar Stunden Umschläge oder lege einfach nur ne Wärmflasche zwischen die Beine. Hilft aber nicht immer. Das sind für mich die Dinge die ich so ausprobiere um alles erträglicher zu machen. Ich hoffe, dass dieses Phänomen irgendwann weg geht. Es ist einfach nervig, da es nichts mit natürlichen Lust zu tun hat. Die traue ich mir garnicht mehr zu, vor Angst, dass es dann schlimmmer wird.
    Für mich steht aber immer noch fest, keine Medikamente dagegen zu nehmen oder mir Hilfe bei der Schulmedizin zu suchen. Die Untersuchungen, von denen Frauen hier im Forum berichten, haben auch nicht viel oder garnichts gebracht. Ich werde für mich weiter forschen und probieren. Mit meinem beidseitigen Tinnitus, Migräene, Restless legs bin ich auch klargekommen. Ist alles nicht mehr so gravierend. Ich will mich einfach von diesen doofen, behindernden, nicht gefährlichen Sachen unterkriegen lassen.
    Ich möchte noch was zum Thema Psychatrie und psychische Hilfe schreiben. Mir ist es ziemlich egal, was die Psyche ist und wie sie krank wird oder die Psychatrie in der Lage ist psychische Erkrankungen wissentschaftlich konkret nachzuweisen. Ich bin sehr froh und dankbar darüber, dass die Psychatrie heute so weit fortgeschritten ist und sie einzelne Erkrankungen definieren und abzugrenzen weiß und die medi. Behandlung gezielt darauf abstimmen kann. Das ermöglicht vielen Menschen wieder ein einigermaßen sinnvolles und wertvolles Leben. Ich weiß nicht, wo ich ohne Psychomed. heute stehen würde.
    In der Psychatrie hat sich in den letzten 30 Jahren so viel getan. Ich weiß wovon ich rede, da ich Anfang der 80iger Jahre dort meine Ausbildung gemacht habe. Da konnte man von Stigmatisierung, Wegsperrung und Ausgeliefertsein viel erzählen. Meine Erfahrung heute ist eine ganz andere. Dort erfährt man wirklich Hilfe und Wertschätzung. Die Therapien sind sehr fortschrittlich und es wird viel Wert darauf gelegt. Medikamente stehen nicht immer im Vordergrund. Patienten haben mitzureden. Für mich war es in der ersten Zeit sehr entlastend die Verantwortung für mich abzugeben. Mich dann aber wieder mit Unterstützung der Therapien meiner Verantwortung anzunähern.
    Ich glaube auch, dass diese Stigmatisierung eher ein Problem in der Gesellschaft ist. Ich merke auch an mir, wie vorsichtig ich mit meinen eigenen Informationen bin. Wem erzähle ich was, wem nicht. Habe auch Angst abgestempelt zu werden. Erlebe aber auch viel Offenheit, denn es geht vielen Menschen nicht gut. Da kann man von eigenen Erfahrungen auch weitergeben.
    Was RGS betrifft, da rede ich mit niemanden drüber, außer jetzt hier im Forum. Habe mich in der Klinik meiner Therapeutin anvertraut. Das war erst total peinlich, hat mich aber entlastet. Mag mich sonst niemanden anvertrauen. Ist mir einfach zu peinlich und habe Bedenken,ob damit gut umgegangen wird. Alles Liebe von Amaranth

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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

    Beitrag  Aristocat am Do März 31, 2016 4:30 pm

    Hallo an Alle,

    bin öfters auf einem amerikanischen Forum: http://www.pudendalhope.com

    Dort wird auch die sog. body/mind connection bezgl. RGS ab und zu diskutiert. Es ist eine ähnliche Sichtweise wie ich sie hier vertrete, vielleicht sogar die gleiche, nur mit anderen Worten. Eine Vertreterin dieser Sichtweise ist Mary Ruth Velicki. Sie hat jahrelang Schmerzen im Beckenbereich gehabt und wohl, soweit ich bisher verstanden habe, diese durch gravierende Veränderung und Betrachtung ihres bisherigen Lebens beheben können, natürlich dazu über Massagen, Yoga etc.. Leider ist natürlich alles auf Englisch. Aber auch sie spricht von den östlichen Chakras und damit von einem besseren Verständnis des Nervensystems.
    Hier ist ihr englisches Buch: http://www.amazon.com/Healing-Through-Chronic-Pain-transformation/dp/1490966617
    Wenn Ihr ihren Namen auf youtube googelt kommt Ihr auch auf Vorträge von ihr, wie gesagt, leider auf Englisch.
    Sie ist übrigens Cranio-Sakral-Therapeutin und empfiehlt diese Therapie natürlich auch. Ich halte das für richtig, da über diese Therapieform Gehirn und Genitalbereich verbunden werden und Gleichfluss hergestellt wird.

    Ich sitze immer noch an dem Brief an Prof Waldinger. Ich hoffe, dass er nun endgültig in ca. 14 Tagen fertig ist. Ich werde ihn auch hier posten und nach Kanada schicken. Dort beginnt eine Forschergruppe mit einer Forschung zum RGS und zur Pudendus Nerv Neuralgie. Mir ist noch nicht ganz klar, wie beides miteinander verwoben ist.

    Bis dahin Allen nur Gutes.
    LG Aristocat



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    Andere Sichtweisen von Regs

    Beitrag  amaranth am Fr Apr 01, 2016 5:29 pm

    Hallo Aristocat,
    danke für Deine Informationen. Leider ist mein Englisch so schlecht, dass ich dort nicht schauen kann. Craniosakral Behandlung habe ich jetzt 5 hinter mir. Hat in Bezug auf Regs nichts verändert. Habe der Therapeutin von Regs erzählt, aber nicht vom Kundalinisyndrom. Habe mit niemanden darüber geredet. Hoffe mich irgendwann jemanden anvertrauen zu können. Aber wer kennt sich schon damit aus, bei wem ist es gut aufgehoben. Die Bücher, die Du empfohlen hast, haben mir gut weitergeholfen. Kann es jetzt besser annehmen und einordnen. Wird dadurch etwas leichter. Aber, so alleine damit zu sein, ist nicht schön. Wie gehst Du damit um? Konntest Du Dich jemanden anvertrauen und mit ihm arbeiten? Was hat diese Energie bei Dir verändert? Leidest Du noch weiter unter Depressionen? Bin zur Zeit wieder etwas depressiv und die Angst vor einem Rückfall ist groß. Mit dem Wissen um die Kundalini, habe ich große Bedenken bekommen, mich in die Psychatrie zu begeben. Wer weiß dort schon darum. Mit so einer Ansicht kann man dort nicht kommen. Das ist klar. Ich finde es sehr ärgerlich, dass dieses Wissen in der Medizin nicht bekannt ist. Obwohl schon kluge Leute in den 70/80igern darauf aufmerksam gemacht haben und die Kundalini- Energie messbar ist. Man ist so einsam damit. Alles Liebe von Amaranth

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    Re: Andere Sichtweisen zum RGS

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