Das Restless Genital Syndrom

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    Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

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    Enna

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    Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Enna am Do Jun 15, 2017 6:29 pm

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin weiblich, Anfang 30 und wohne in der Hauptstadt (noch jemand hier aus Berlin? Smile) Ich bin auch sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben. Es war nicht ganz einfach zu finden im deutschsprachigen Raum.
    Bei mir hat alles vor etwa 5 Wochen angefangen... Die Symptome wie Kribbeln und Überempfindlichkeit der Klitoris, die auch durch SB nicht besser wurden, bzw nach erst ein paar Tagen, dann nach einem Tag.. wieder kamen, fingen in der Zeit an und haben sich im Zeitraum von zwei Wochen gesteigert, was mir unendliche Angst gemacht hat (immer noch macht). Dann habe ich Mönchspfeffer, ein natürliches Mittel zur Hormonregulierung, eingenommen, in der Hoffnung, dass es nur ein Testosteronüberschuss ist und zuviel Libido. Aber das hat leider nur ganz wenig gebracht...
    Warum ich mir nicht ganz sicher bin, obwohl die meisten Symptome, die ich recherchiert habe, auf mich zutreffen?

    - zum einen habe ich so gut wie gar keine Schmerzen, und fast alle der Betroffenen berichten ja von starken Schmerzen...
    - zum anderen habe ich (noch) Lust auf Sex mit meinem Freund, und wir haben momentan ein gutes Sexualleben. (Leider führen wir allerdings eine Fernbeziehung Sad Also ist es vielleicht doch eine - wodurch auch immer - außer Rand und Band geratene Libido? Ich muss dazu sagen, dass ich davor in der meisten Zeit meines Lebens vielleicht 1x im Monat Lust auf Sex hatte. Es hat sich also von 0 auf 100 gesteigert... Es macht mir so Angst!!!!
    - was sehr mysteriös ist: Meist sind die Beschwerden am Schlimmsten zwischen 12 und 18 Uhr, also dann, wenn ich am aktivsten und voller Energie bin. Manchmal ist es so, als hätte jemand eine Uhr gestellt. Ich weiß, das klingt echt unheimlich.

    was aber zu RGS passt sind:

    - sehr lange schon habe ich schnell Verspannungen und Schmerzen im unteren Rücken
    - seit meiner Kindheit habe ich ein eigenartiges "Jucken" in den Schamlippen, aber auch an anderen Stellen im Körper, zum Beispiel den Füßen (Zehen), weswegen ich schon vor Jahren mal vermutet hatte, ob ich Restless Legs habe, bin aber dann zu dem Schluss gekommen, dass die Symptome nicht passen, da sie nicht zucken, auch nicht in der Nacht. Kein Arzt hat je rausfinden können, was es ist, und zum Glück ist es seit ein paar Jahren so subtil, dass es mich nicht belastet. Das leichte Jucken da unten ist immer vorhanden, wenn ich nicht das Gefühl habe "erregt" zu sein. Nun kann ich sagen, das Gefühl ist mir tausendmal lieber als dieses unangenehme Gefühl von Erregung.
    - die Beschwerden scheinen schlimmer zu werden bei Stress.
    - Zug fahren geht momentan wirklich nur mit Höllenqualen, Fahrradfahren ist auch nur leicht besser...

    Ich weiß, dass dieses Forum nicht geeignet ist, Ferndiagnosen zu geben, aber vielleicht könnt ihr mir eine Einschätzung geben, ob es RGS ist, und wenn nicht, was es dann sein könnte... Gerade mache ich einen Ärztemarathon und es fällt mir so unendlich schwer, das anzusprechen.. und es wird sicher noch Monate dauern, bis, wenn überhaupt eine Diagnose vorliegt. Daher wollte ich mich an euch wenden, damit mir jemand sagen kann, ob ich mit der Vermutung RGS total auf dem Holzweg bin oder nicht?
    Vielen Dank im Voraus! Liebe Grüße!

    Aristocat
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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Aristocat am Sa Jun 17, 2017 9:03 am

    Hallo Enna,

    - RGS muss nicht zwangsläufig mit Schmerzen einhergehen. Es kann sich auch im Laufe der Zeit verändern. Auch die Intensität ist bei jedem Menschen anders.
    - Richtig, die Beschwerden werden schlimmer bei Stress. Stress ist pures Gift. Das hängt damit zusammen, dass RGS ein hoch traumatischer Prozess ist und traumatisierte Menschen keinen Stress mehr ertragen. Stress führt also weiter ins Geschehen. Nehmen wir die Möglichkeit einer Kundaliniauslösung, so ist diese im Grunde nicht geeignet für den westlichen Lebensstil.
    - Zugfahren führt in einen veränderten Bewusstseinszustand und das wiederum verstärkt die Symptome. Deswegen die Probleme beim Zugfahren. Autofahren bereitet die gleichen Probleme.
    - Ja, wer genau beobachtet kann feststellen, dass die Aktivitäten im Körper zu bestimmten Zeiten stärker sind und zu anderen schwächer. Ich weiß nicht genau warum das so ist, aber es ist so.

    Du hast schon sehr gut beobachtet!
    LG Aristocat

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Enna am Sa Jun 17, 2017 10:57 am

    Liebe Aristocat,

    vielen Dank für deine Antwort.
    Ja, so fühle ich mich ehrlich gesagt, traumatisiert durch den Kontrollverlust, durch die gefühlte "Transformation" von einer Frau, der Sex nie sehr wichtig war, zu einer gefühlten "Nymphomanin", (obwohl das ja nicht dasselbe ist wie RGS!) Und das alles ohne erkennbaren Grund und das Wissen, wie, ob und wann es wieder verschwindet. Sad
    Ich habe auch das Gefühl, dass ich bestimmten Stress gar nicht mehr ertrage. Vor allem die vielen, vielen Menschen in der Großstadt haben mich schon immer gestresst und jetzt ist es so, dass ich am liebsten nur noch abends aus dem Haus gehen mag, wenn weniger los ist. Wahrscheinlich hängt das aber auch mit der Angst zusammen, jemand könnte mir meine Symptome anmerken, was natürlich Quatsch ist.

    Liebe Grüße!

    Enna

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Enna am Sa Jun 17, 2017 11:49 am

    Ach, was ich auch noch hinzufügen wollte: Meine Hausärztin hat einen leichten Vitamin B12 Mangel bei mir festgestellt. Sonstige Werte, Schilddrüsenwerte schienen normal. Ich will mir keine Hoffnungen machen, weil es dann umso niederschmetternder ist, wenn sich nichts verbessert, aber auch Vitamin B12 Mangel kann Symptome wie Kribbeln an verschiedenen Körperteilen hervorrufen. Bis hin zu irreversiblen Nervenschäden bei fortgeschrittenem Mangel! Wer es also noch nicht gemacht hat, unbedingt auf Vitamin B12 testen lassen. Einen Mangel können nicht nur Vegetarier und Veganer bekommen, sondern auch Fleischesser, wenn sie sich nicht ausgewogen genug ernähren. Fragt vor allem nach dem Holo-Transcobalamin II - Wert. (Holo-TC). Den muss man bei den meisten Kassen zwar selbst bezahlen, aber er ist der aussagekräftigste für einen Vitamin B12 - Mangel.

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Aristocat am So Jun 18, 2017 8:20 am

    Was Du beschreibst ist der Zustand traumatisierter Menschen. Viel Durcheinanderreden von Menschen oder viele Menschen, wie in einer Großstadt, können nicht mehr ertragen werden. Traumatisierte Menschen sind hypersensibel.
    Unser Nervensystem ist so elektrisch, dass man eine 40 Watt Glühbirne damit zu Leuchten bringen könnte. Ich bin kein Physiker, aber ich denke, unser Nervensystem wird immer offener, und so verstärkt sich der Kontakt zu den Nervensystemen anderer Menschen, was wir aber nicht händeln können. Das macht uns dann noch nervöser.

    Versuch Deine Assoziation zur Nymphomanie zu verlassen. Wir steuern unser Nervensystem über unsere Gedanken und unsere Gefühle. Du erschaffst also Dinge in Dir, die einfach nicht richtig sind. Das verschlimmert die Situation. Es heißt im Hier und Jetzt (Wachbewusstsein) zu bleiben und zu sehen, was kann ich mit dieser Situation jetzt machen.

    LG Aristocat

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Enna am So Jun 18, 2017 12:57 pm

    Liebe Aristocat,

    vielen Dank für die Antwort. Du hast Recht, dass man vorsichtig sein muss, wie man mit sich selbst redet. Ich denke ja auch von mir nicht, dass ich eine Nymphomanin bin, da ich ja so sehr darunter leide. Ich habe jetzt seit gestern beschlossen, jedes Mal wenn es besonders schlimm ist (momentan ist es zum Glück nur noch ein paar Mal am Tag so), mir zu sagen "Ich liebe und akzeptiere meine Sexualität". Bisher hatte ich nämlich zu dem Thema (wahrscheinlich aufgrund meiner Erziehung) kein übermäßig positives Verhältnis.

    Mit deiner Erklärung bliebe dann noch die Frage, was uns so traumatisiert hat. In meinem Fall gab es zwar durchaus Momente in meinem Leben, die unschön waren (meist wurde ich gehänselt von anderen Kindern, da ich so weich war und mich nicht durchsetzen konnte, als Kind), aber ob das schon den Begriff "Trauma" rechtfertigt... Seit ich denken kann war ich hochsensibel, also schnell überfordert und habe mich oft zurückgezogen, aber auf der anderen Seite auch voller Mitgefühl und Liebe zur Natur, zu schönen Dingen... Ob Hochsensibilität und Traumatisierung dasselbe sind, ist ein anderes, spannendes Thema.

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Aristocat am So Jun 18, 2017 7:17 pm


    Es ist ein großer Irrtum von Medizin und Psychologie, dass nur furchtbarer Ereignisse wie Krieg, Folter oder sexuelle Gewalt traumatisieren. Unser Nervensystem speichert jede Sekunde unseres Lebens ab und reagiert dann irgendwann. Der eine kriegt eine Depression, der andere ein burn out, der nächste zeigt irgendwelche anderen Auffälligkeiten. Es ist die Summe unserer Erfahrungen, die in eine solche Situation führen. Hinzu kommt, dass bei Trauma das Unterbewusstsein eine große Rolle spielt; und wir wissen überehaupt noch nicht, wie langfristig die neuen technischen Errungenschaften, sprich PC und Co auf unser Nervensystem wirken.

    Dir Alles Liebe
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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Aristocat am So Jun 18, 2017 7:23 pm

    Habe das Wichtigste vergessen. Natürlich ist die Entstehung dieser Gefühle im Körper ein großes Trauma, weil Hilflosigkeit besteht und man es nicht verändern kann.

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Enna am Di Jun 20, 2017 10:45 am

    Ja, das klingt plausibel. Und bei der letzten Aussage stimme ich dir vollkommen zu. Es ist ein Kontrollverlust, noch dazu verbunden mit Gefühlen wie sozialer Scham usw., daher kein Wunder dass viele von uns Angsstörungen entwickeln und sich kaum noch unter Menschen trauen.

    Alles Liebe auch dir! Enna
    Ps: Halte mich auf dem Laufenden, wenn es einen neuen Blogbeitrag von dir gibt! Smile
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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Nikkel am Mi Jun 21, 2017 9:30 am

    Hallo,

    ich habe die Symptome jetzt schon seit vier Jahren und seit dem einiges an Arztgängen hinter mir. Bis hin zu einer Blasen-op. In den einzelnen Threads habe ich mich zu meinem Werdegang immer wieder geäußert. Bei Interesse dort nachzulesen, falls jemand sich in mir anhand der Geschichte und Symptome wiedererkennt.
    Ich war von Februar bis Mai stationär in der psychiatrischen Abteilung. Der Neurologe, der mich aufgenommen hat, ist auch weiterhin mein behandelnder Neurologe. Ich hatte eben einen Termin da. Und auf meine Nachfrage hin, ob meine Symptomatik - die genitale Erregung - körperlich oder psychisch ist, hat er ganz klar gesagt, es ist NICHT körperlich. Er sagte auch, das er das ganz klar sagen kann.
    Ich weiß nicht, ob das für jemanden hier hilfreich oder ausreichend an Informationen ist, um eventuelle weitere Schritte in andere Richtungen zu gehen oder nicht, aber ich fand es wichtig, dass hier zu posten.

    LG an alle Mitleidenden

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Aristocat am Mi Jun 21, 2017 1:21 pm

    Hallo Nikkel,

    na, da habe ich aber noch ein paar Fragen zu.
    Bist Du sicher, dass das ein Neurologe ist und kein Psychiater? Neurologen befinden sich nämlich normalerweise nicht in Psychiatrien. Die beschäftigen sich mit direkten Nervenerkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose, Schlaganfälle etc.. Er kann allerdings auch beides sein, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Das ist wichtig zu wissen.

    Was hat man Dir denn für eine Diagnose gegeben? Irgendeine Krankheit muss man diagnostiziert haben, sonst zahlt die Kasse nicht. Das finde ich so interessant, da ich erst diese Woche gehört habe, dass es die Diagnose RGS noch nicht gibt. Jede Krankheit trägt eine Ziffer. RGS hat noch keine Ziffer und ist so als Diagnose nicht anerkannt. Also muss man Dir eine andere Diagnose gegeben haben.

    Hast Du schonmal nach Deinem Abschlussbericht gefragt, den zu bekommen? Es wäre ja von großem Interesse, was die Medizin denn meint, was mit Dir los ist.

    Wenn die Erkrankung NICHT körperlich ist (natürlich hat sie körperliche Anteile, vor allem in dem Moment, in dem Sexualität gelebt wird), was ist sie dann? Psychisch? Was ist psychisch? Wie geht das? Wie kommen die Gefühle dann in den Körper?
    Ich weiß, hört sich etwas gehässig an, ist aber nicht so gemeint und schon gar nicht gegen Dich gerichtet. Aber ich warte seit Jahren darauf, dass die Psychiatrie mir erklärt, wie die Psyche auf den Körper einwirkt, so dass körperliche Symptome entstehen, die bei den Mind-Body-Syndromen sogar im Gehirn nachweisbar sind.

    Ich hoffe nur, dass Du wenigstens die Diagnose Traumatisierung bekommenn hast und eine vernünftige Traumatherapie erhälst.

    LG Aristocat

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Enna am Mi Jun 21, 2017 2:49 pm

    Liebe Nikkel,

    Danke für deinen Beitrag. Mich würde natürlich auch interessieren, bei welchen Ärzten du schon warst und welche Behandlungsversuche du schon durchlaufen hast. Aber wenn dir das zu mühsam ist, alles aufzulisten, werde ich versuchen in den Tiefen des Forums mehr zu erfahren. Vier Jahre sind ja echt krass, hast du denn wenigstens schon Linderung der Symptome erfahren?

    @Aristocat: Eine Update: Übrigens geht es gerade einer Freundin gerade auch so, dass sie Kundalini-erfahrungen hat, allerdings geht es ihr damit sehr viel besser als ihr. Fand es nur sehr witzig, dass wir das auf einmal zeitgleich haben, obwohl wir uns lange nicht gesehen haben. Bei ihr ist es sicher Kundalini, da sie spirituell sehr viel macht, da ich aber spirituell sehr wenig gemacht habe in der Zeit als es anfing, zweifle ich bei mir immer noch daran, dass es Kundalini-engergie ist.

    Aristocat
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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Aristocat am Mi Jun 21, 2017 4:43 pm

    Hallo Enna,

    wenn man Kundalini rein aus spiritueller Perspektive sieht, als Weg in die Erleuchtung, kann man natürlich nur schwer nachvollziehen, dass sie etwas mit RGS zu tun haben soll. Wenn man sie jedoch als das sieht, was sie - auch - sein kann, nämlich eine Traumatisierung erster Güte, ich halte sie sogar für eine Hypertraumatisierung, da der ganze Körper in Aufruhr versetzt wird, dann hat man die andere Seite der gleichen Medaille. Ich hatte schon einmal geschrieben, dass der Yoga darüber nicht spricht, da diese Auslösungen nicht so ohne weiteres in hohe veränderte Bewusstseinszustände (Erleuchtung) führen, solange die unteren Chakren so belastet sind.

    Ich weiß natürlich nicht, woran Deine Freundin festmacht, dass sie eine Kundaliniauslösung hat und vor allem, wer sie dabei begleitet. Mir ist das zu stereotyp - lange spirituelle Praxis, also gute Kundalini Auslösung, keine spirituelle Praxis, also schlechte, bzw. gar keine Auslösung. Die Kundalini fragt nicht, wann sie sich erheben darf, sie tut es einfach. Das ist für den Einen hoch problematisch und für den Anderen vielleicht ein Spaziergang. Ich habe allerdings noch nie von einer Kundalini Auslösung gelesen, die ein Spaziergang ist. Die Reinigung unseres gesamten emotionalen Systems, d.h., Angst, Wut, Panik, Trauer (Depression, die allerdings nur die andere Seite der Medaille der Aggression ist), Gier, Eifersucht etc., etc. wirklich gehen zu lassen, ist nie ein leichter Prozess. Nebenbei verändert sich das gesamte Nervensystem, um in diese Bewusstseinszustände zu gelangen. Im Grunde ist dieser Prozess nichts anderes als eine psychologische Erziehung, bei der man sich von allen Schattenseiten des eigenen Ichs verabschiedet.

    Du brauchst mir natürlich nicht zu glauben, dass das eine Kundalini Auslösung ist. Ich weiß, dass es eine ist, sonst würde ich diese Sicht nicht so vehement vertreten. Ich weiß aber auch inzwischen, dass das westlichen Menschen kaum nahe zu bringen ist. Deswegen habe ich auch immer den Begriff Traumatisierung benutzt. Wobei Kundalini mehr ist. Sie ist de facto eine Energie in unserem Körper, die verschiedenste Phänomene und Gefühle antreibt, eben auch diese sexuellen Gefühle. Körpertherapeuten wissen, dass es Energien in unserem Körper gibt und arbeiten mit diesen Energien. "Somatic Experiencing" nach Peter Levine ist eine solche Therapieform.

    Seit 2001 suchen Wissenschaftler nach Erklärungen und finden keine, und wie ich feststelle, laufen immer wieder Frauen irgendwelchen Ärzten hinterher, die ihnen endlich die Erlösung bringen sollen. Ich möchte niemanden an diesem Weg hindern, aber ich weiß, beim derzeitigen Stand der Wissenschaft ist es ein Rennen gegen die Wand.

    LG Aristocat

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Enna am Do Jun 22, 2017 12:01 pm

    Hallo Aristocat,

    ja da hast du natürlich Recht, und das meinte meine Freundin auch, Kundalini kann sogar Menschen "überfallen", die nie etwas mit Spiritualität am Hut hatten. Und dass es bei jemandem ein Spaziergang war, habe ich auch noch nie gehört. Es ist immer auf die eine oder andere Art lebensverändernd.

    Anfang des Jahres habe ich bei einem Chakra-healing Workshop herausgefunden, dass mein Sakralchakra blockiert ist. Das hatte mich auch nicht gewundert. Meine Sexualität war quasi nicht vorhanden. Daher passt es, dass die Kundalini energie nun im Sakralchakra "gefangen" ist und mich zutiefst verunsichert. Glaubst du ich sollte mal versuchen, das Sakralchakra zu "deblocken" bzw. zu heilen? Oder wäre das in meiner Verfassung momentan gefährlich?
    Meine Freundin sagt sie braucht keine Begleitung. Ich denke auch nicht dass sie die Symptome von RGS zusätzlich hat... Sie ist glaube ich seelisch weit gefestigter als ich und erfährt die Energien als weitgehend angenehm.
    Ich werde mir vielleicht bald Begleitung suchen...

    Liebe Grüße, Enna

    Aristocat
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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Aristocat am Do Jun 22, 2017 3:38 pm

    Hallo Enna,

    Da haben wir den Salat.
    Ich weiß nicht mehr, ob es hier war, oder auf dem Blog. Ich habe geschrieben, dass diese Yoga Lehrer Kundalini Yoga unterrichten, und wenn dann wirklich die Kundalini aufgeht und evtl. auch noch problematisch läuft, dann wissen sie nicht, was zu tun ist.

    Du kannst mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass Du Dir diese Kundaliniauslösung auf diesem Chakra Healing Workshop geholt hast. So viel zum Healing. Wir können und wir dürfen nicht an den Chakras herummanipulieren, wenn wir es nicht können, und schon gar nicht bei anderen Menschen. Ob Dein Sakral Chakra blockiert ist, das steht auf einem ganz anderen Blatt. So einfach ist es nicht, Sakral Chaskra blockiert und daher RGS. Es ist immer ein ganzheitlicher Ansatz. Der gesamte Emotionalkörper ist betroffen, nur die Phänomene manifestieren sich massiv im Genitalbereich.

    Glaube mir bitte einfach, dass ich ziemlich viel über diese Dinge weiß und von daher bitte ich Dich, halte Dich fern von jeder Art von Energiearbeit, wenn Du nicht 1000% sicher bist, dass Dein Gegenüber eine Menge weiß und viel Erfahrungen hat. Du siehst an diesem Workshop, wie Du auf solche Dinge reagierst. Kundalini ist immer stärker als alle anderen Energien.

    Ich habe es schon oft geschrieben: erden, erden und nochmals erden, das ist das, was die unteren Chakras fordern. Fest in der Welt stehen, wissen, wer man ist, Selbstbewusstsein, materielle Sicherheit. Es geht nicht vorrangig um wie auch immer geartete Sexualität, denn jeder Mensch ist ein sexuelles Wesen, es geht um Wissen, wo wir stehen und dies mit positiven Emotionen zu begleiten. Die unteren Chakren sind materielle Chakren, also, wie verankere ich mich in der Materie, dazu gehören auch Sexualität und Fortpflanzung (Sakral Chakra), aber nicht nur.

    Berlin hat ein Riesenangebot an guten Therapien, da braucht man keine Chakra Workshops Smile . Vielleicht schaust Du nach der oben erwähnten "Somatic Experiencing Therapie", oder liest erst einmal Peter Levine, den Erfinder, oder Robert Scaer, oder Bessel van der Kolk. Wenn man sie gelesen hat, weiß man mehr über Trauma, was in einem passiert, und man lernt seine eigene Situation besser zu verstehen und zu handhaben. Denn, wenn Kundalini arge Probleme macht, dann ist das Traumatisierung.

    LG Aristocat




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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Nikkel am Do Jun 22, 2017 4:06 pm

    Hallo Aristocat,

    ist Kundalini selbst ein Trauma oder das Trauma oder bringt es die Traumata, die ohnehin schon vorhanden sind, bei den jeweiligen Menschen heraus, bzw. bringt es an die Oberfläche, so dass man das nicht mehr wegschieben kann?
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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Nikkel am Do Jun 22, 2017 4:09 pm

    Hallo Enna,

    du musst dich gar nicht mühsam durch die einzelnen Threads kämpfen, um meine Beiträge zu sehen. Auch ich muss nicht alles wiederholen. Das geht einfacher. Geh einfach oben auf Mitglieder und dann findest du auf der Seite meinen Namen mit einem Pfeil daran. Da kannst du dir alle Beiträge von mir anzeigen lassen. Ich hoffe, du hast dich nicht schon durchgekämpft Rolling Eyes

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Enna am Do Jun 22, 2017 6:58 pm

    Liebe Aristocat, nun ja, aber diesen Chakrakurs habe ich im Februar gemacht, und es ging auch eher darum, andere zu heilen als uns selber. (Was aber sich natürlich auch auf unser Energiefeld übertragen haben könnte)
    Zwischen dem Kurs und dem Beginn der Symptome liegen fast 3 Monate, daher bin ich mir wirklich nicht sicher, ob es damit zu tun hat. Außerdem habe ich noch andere energetische Heilungssessions erfahren.... Schwer zu sagen von was es nun kommt...

    Liebe Nikkel, nein das habe ich noch nicht gemacht Smile
    Danke für den Tipp.

    Zitiere dich: "Ist Kundalini selbst ein Trauma oder das Trauma oder bringt es die Traumata, die ohnehin schon vorhanden sind, bei den jeweiligen Menschen heraus, bzw. bringt es an die Oberfläche, so dass man das nicht mehr wegschieben kann?" Das finde ich auch eine gute Frage! Bin gespannt was Aristocat antwortet. Ich kann mir vorstellen, dass es eine Mischung aus beidem ist. Mit früheren Traumata zu tun hat, und dann noch ein aktuelles Trauma auslöst durch den Kontrollverlust...

    Liebe Grüße an euch beide!

    Aristocat
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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Aristocat am Fr Jun 23, 2017 3:17 pm

    Zwischen dem Kurs und dem Beginn der Symptome liegen fast 3 Monate, daher bin ich mir wirklich nicht sicher, ob es damit zu tun hat. Außerdem habe ich noch andere energetische Heilungssessions erfahren.... Schwer zu sagen von was es nun kommt... schrieb:

    Zwei Jahre bevor RGS begann war ich in einer mehr als schwierigen Lebenssituation und hatte erste Kundalini Phänomene, wusste damals allerdings nicht was es war und bekam nur Angst. Als ich meine Situation gelöst hatte, waren diese Phänomene wieder weg. Zwei Jahre später war dann RGS da. Was ich sagen will, man kann nicht die Verbindung herstellen, das liegt schon länger zurück, also besteht kein Zusammenhang. Energie arbeitet nicht nach Zeit.

    Ja Nikkel, wie Enna sagt. Die Kundalini selbst ist eine Traumatisierung. Manchmal hat man Glück und sie wird nicht so erlebt, wie bei Enna's Freundin. Beim RGS ist sie mit Sicherheit eine Traumatisierung. Das habe ich ja auch versucht Prof. Waldinger zu erklären. Zugleich will sie Dich auf Deine im Leben angesammelten Traumata hinweisen und will, dass Du sie bearbeitest; dass Du ehrlich Dir selbst gegenüber wirst, ehrlich in Deinen Gefühlen, vor allem aber, die alten Dinge gehen lässt. Wenn man so will, dass Du ein neuer Mensch wirst. Manchmal muss man richtig Abschied nehemen, von Gewohnheiten, von Menschen, von schlechten Gefühlen und und und, es gibt Vieles in einem menschlichen Leben, das bearbeitet werden muss. Deswegen immer wieder mein Hinweis auf Körpertherapie.

    Die Medizin kennt den Begriff des Traumas nur durch äußerliches Einwirken, Krieg, Folter, schlimme Unfälle etc.. Dass der Körper von innen her traumatisieren kann, wie bei RGS, ist für sie nur schwer vorstellbar. D.h., dass er selbst die Symptome von Trauma produziert, einen traumatischen Prozess praktisch in Gang setzt. Würden sie sich mit Kundalini befassen, wüssten sie, dass es diese Energie gibt, die ganau das macht. Aber, wie ich oben gesagt habe, sie haben bis heute nicht einmal eine Krankheitsziffer, geschweige denn, dass sie an Traumatisierung denken.

    LG an Euch beide, Aristocat






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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Aristocat am Sa Jun 24, 2017 6:20 am

    Möchte kurz noch etwas ergänzen.
    Ich habe gestern noch etwas in einem Traumabuch gelesen und da kam genau das Thema. Die Wissenschaft geht davon aus, es gibt eine Zeit vor dem Trauma -- das Trauma -- und eine Zeit nach dem Trauma. Dass Trauma und die Zeit nach dem Trauma ein Dauerzustand sein können, ist im Traumakonzept nicht drin. Deswegen gehen auch die meisten Wissenschaftler, die forschen, nicht von einer Traumatisierung bei RGS aus.

    Weiter möchte ich noch sagen, bei Ärzten NIE den Begriff Kundalini zu benutzen. So etwas mögen sie nicht. Im besten Fall wird es ignoriert, im schlimmsten macht sie sich Gedanken über die psychische Verfassung des Patienten.

    LG Aristocat


    Enna

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Enna am Sa Jun 24, 2017 9:31 am

    Liebe Aristocat,

    Ja das kann natürlich sein, dass es zeitverzögert auftritt. Aber dann könnten es auch noch andere Auslöser gewesen sein... Wie gesagt ich habe recht viele spirituelle Dinge in den letzten Jahren erlebt Wink

    Was ich aber auch interessant finde ist, dass ich, einen Tag bevor es anfing, extrem starke Regelschmerzen, wie sonst noch nie hatte. Ich dachte wirklich ich breche in zwei Hälften. Die Regel kam auch 5 Tage zu spät.. Ich glaube es gibt viele Betroffene, bei denen die Symptome anfingen nach starken Schmerzen, zum Beispiel einer Blasenentzündung. Das fiel mir nur in letzter Zeit ein. Muss ich auch mit meinem Frauenarzt besprechen.

    Und nein, ich würde niemals bei einem Arzt von Kundalini sprechen Wink

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Lara2905 am Di Jul 04, 2017 9:55 am

    Liebe Aristocat!

    Ich lese deine Beiträge immer total gerne.
    Du hast schon öfters Peter Levine erwähnt und seine Traumatherapie.
    Machst du selbst diese Therapie?

    Ich habe nämlich gelesen, dass es ausgebiltete Personen, die die Somatic Experiencing Therapie praktizieren.

    LG

    Aristocat
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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Aristocat am Di Jul 04, 2017 5:02 pm

    Liebe Lara2905,

    zunächst herzlichen Dank für Deine freundliche Rückmeldung. Es freut mich, dass Du mit meinen Beiträgen etwas anfangen kannst.

    Deine Frage, ob ich selbst die Therapie mache, kann man zweideutig verstehen.
    Erstens, ob ich selbst als Therapeutin diese Therapieform durchführe. Nein, das tue ich nicht.
    Zweitens, ob ich als Patientin bei einem Therapeuten in Behandlung bin. Ja das bin ich. Ich empfehle hier nicht laufend Dinge, die ich dann selbst nicht tue Very Happy . Dazu gehören z.B. Bewegung, so viel wie möglich, aber ohne, dass sie in Stress ausartet, denn es geht nicht um Höchstleistungssport, sondern um Erdung. Weiter Ablenkung, wenig PC Arbeit, überhaupt wenig Arbeit, die monoton ist, laufen und sich ausruhen im Wald, ein Park tut es auch. Ich achte auf meine Ernährung (gut und regelmäßig!), meide Kaffee, außer morgens zwei Tassen, die brauche ich einfach, und die schaden mir auch nicht.

    In der Therapie kann man das RGS nicht wegreden, aber man lernt, mit sich selber anders umzugehen. Man lernt z.B.seine Gefühle im Körper zu "orten". Also wo spüre ich das körperlich, worüber ich gerade mit dem Therapeuten rede. Wo fließt die Energie hin, oder staut sie sich, warum staut sie sich? Ich lerne auf mich und meinen Körper zu achten, z.B. wenn ich irgendwo hin komme. Nehmen wir einfach mal die einfache Situation in einem Wartezimmer. Ich habe gelernt mich nicht hin zu setzen und das Smartphone zu zücken, sondern auf diesem Stuhl dort anzukommen, mir meinen Po auf dem Stuhl bewusst zu machen, wie fühlt sich der Stuhl an. Wo liegen meine Arme auf, wie fühlen sie sich an, was macht mein Rücken, stehen meine Beine bequem auf dem Boden. Dann, sich im Raum umsehen und ihn bewusst wahr nehmen. Was löst das Bild an der Wand in mir aus? Dann erst bin ich wirklich angekommen.
    Das verlangsamt das Leben etwas, macht aber auch bewusster im Umgang mit uns und unserem Körper, und das erleichtert das Leben mit RGS.

    Die Therapeuten, die nach Peter Levine arbeiten, sind alle in "Somatic Experiecing" zertifiziert. Nur wer seine Ausbildung durchlaufen hat, darf diese Therapieform bei seinen Tätigkeiten benennen. Levine kommt übrigens auch selbst nach Europa. Er hat Interesse daran, was weltweit unter seinem Namen passiert.

    Falls es Dich interessiert, hier ist der Link zu der deutschen Seite, die auch eine Therapeutenliste hat. http://www.somatic-experiencing.de/se-praktizierende/se-anwenderliste/index.html

    Für mich ist es eine Therapieform, die im wahrsten Sinne des Wortes bewegt und nicht immer wieder irgendwelche Lebensereignisse verbal von allen Seiten beleuchtet.

    LG Aristocat


    Enna

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Enna am Sa Jul 08, 2017 7:56 pm

    Hallo ihr, ja es ist wirklich immer sehr interessant von dir zu lesen, Aristocat. Deinen neuen Blogbeitrag habe ich auch gleich verschlungen.

    Bei mir gibt es auch news: Mein Gynäkologe bzw das Labor hat befunden, dass meine Hormonwerte alle in Ordnung sind. Nun bin ich mir zu 99% sicher dass es bei mir auch RGS ist. Ich soll mich jetzt im Zentrum der Charité für Sexualmedizin vorstellen. Und ich werde versuchen einen Termin bei Frau Philippsohn zu bekommen. Auch zu meinem Neurologen gehe ich nächste Woche. Aber Hoffnung mache ich mir eigentlich kaum, dass etwas gefunden wird :/ Ich denke mal bei mir ist es psychosomatisch. Denn die Beschwerden werden viel besser mit Passidon (Wirkstoff Passionsblumenkraut), dass ich vor ein paar Wochen angefangen habe zu nehmen. Das klingt erstmal gut, aber es wäre schon ungünstig, das jetzt bis an mein Lebensende nehmen zu müssen, auch wenn es ein pflanzliches Mittel ist.. Die Wirkdauer ist auch recht kurz, an stressigen Tagen nehme ich bis zu 6 Kapseln.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
    LG Enna

    Lara2905

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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

    Beitrag  Lara2905 am Fr Aug 11, 2017 7:13 pm

    Liebe Aristocat,

    vielen Dank für deine Antwort.
    Ich habe jetzt auf der Homepage, die du eingefügt hast, gesehen, dass es ganz in der Nähe von mir einen Therapeuten gibt.
    Werde diesen mal kontaktieren.

    Nimmst du Medikamente? Oder schaffst du es ohne?
    Bist du in energetischer Behandlung?

    Liebe Grüße


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    Re: Noch eine, die nicht ganz sicher ist...

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