Das Restless Genital Syndrom

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    Andere Sichtweisen zum RGS, Teil I

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    Andere Sichtweisen zum RGS, Teil I

    Beitrag  Aristocat am Sa Mai 23, 2015 5:51 pm

    Um verständlich zu machen, wie ich das RGS vestehe, gehe ich weg von unserem gängigen medizinischen Weltbild. Dieses besagt, irgendwo im Körper ist ein Symptom, also muss dort nach der Ursache gesucht werden. Im Fall von RGS stellt sich das allerdings recht schwierig dar, da, soweit ich dies auf diesem Forum und in den entsprechenden Artikeln verstanden habe, der Schamnerv überhaupt nicht so ohne weiteres zu messen ist, wie auch alle anderen Nervengeflechte, die an dem gesamten Geschehen beteiligt sind. Die Medizin stochert ziemlich im Nebel herum, Nerven, Antidepressiva, Wechseljahre, etc., etc. sollen verantwortlich sein. Sie versucht das Kranheitsbild dingfest zu machen und kann es doch nicht. Vielmehr verunsichert sie Betroffene, schürt Hoffnung auf Heilung und ist doch meilenweit von einer Lösung entfernt. Man kann ihr das nicht einmal zum Vorwurf machen, denn sie einfach in ihjrer Erforschung des neuroendokrinen Systems so weit und tut in ihrem Rahmen somit sicherlich das Beste. Dennioch, es handelt sich um ein Syndrom, was die Suche nach der Ursache erschwert.

    Bei mir ist dieses Syndrom in Zusammenhängen entstanden, auf die ich hier im Moment nicht näher eingehen möchte, die mich jedoch zwangen, mich mit östlicher Philosophie auseinanderzusetzen, wovon ich zuvor keine Ahnung hatte. Im Rahmen dessen lernte ich auch andere Frauen kennen, die unter RGS leiden und zwar in extremster Form.

    Also, wandern wir ein Stück gen Osten, um uns den Dingen anzunähern.
    Der Osten weiß, bedingt durch Meditationstechniken und anderen bestimmten Vorgehensweisen zur Erlangung anderer Bewusstseinszustände und schließlich der Erleuchtung, weit mehr über das neuroendokrine System als manch ein westlicher Neurologe. Vor allem weiß er alles über die Zusammenhänge innerhalb des Körpers und der Wechselwirkung von Nerven.

    Um die Gesamtzusammenhänge zu verstehen, muss man wissen, wie der Weg in die Erleuchtung funktioniert. Der Westen denkt häufig, die Menschen setzen sich hin, meditieren, und irgendwann sind sie erleuchtet. So einfach ist es natürlich nicht. Der Weg in die Erleuchtung führt über das Nervensystem und zwar sowohl über das zentrale, als auch über das autonome. Dies muss gravierend verändert werden, sollen mit der Zeit im Gehirn ebenfalls veränderte Bewusstseinszustände und am Ende nach vielen Jahren sogar die Erleuchtung erfolgen. Der Osten sagt, es muss verfeinert werden, transformiert werden, auf eine andere Schwingungsebene gehoben werden. Meine Hypothese ist, dass das elektrische Level verändert werden muss.
    Damit diese Veränderungen geschehen, ist ein Antrieb erforderlich, denn von nichts kommt nichts. Ein Antrieb ist immer eine Energie, die eine wahrnehmbare Bewegung/Veränderung hervorruft. Beispiel: Die Energie Strom macht unseren Herd warm oder dunkle Räume hell. Wichtig ist dabei zu berücksichtigen, dass die Energie (z.B. Strom) selbst nicht wahrnehmbar ist, aber ihre Umwandlung in Wärme und Licht von uns sehr wohl mit unseren Sinnen wahrgenommen wird.

    Der Osten kennt und spricht ganz offen über eine Energie, die das Nervensystem transformiert. Er nennt sie "Kundalini Energie". Der Westen weigert sich, diese Energie zu erforschen und packt sie weiterhin in die Schublade des Mystizismus. Trotzdem wird es im Westen immer beliebter, Yoga und im Speziellen Kundalini Yoga zu betreiben, nämlich mit dem Ziel, diese Energie frei zu setzen und somit das Nervensystem zu verändern.

    Wird diese Energie aktiv, kommt es zu erheblichen Problemen im menschlichen Nervensystem, da der westliche Mensch erstens nicht aufgeklärt und zweitens überhaupt nicht vorbereitet ist. Dies passiert, wie auch die Berichte Betroffner immer wieder zeigen, von jetzt auf gleich. Ich möchte in diesem Zusammenhang kurz erwähnen, komme aber an anderer Stelle nochmals darauf zurück, dass es sich bei diesem "Schock" der erlebt wird, nicht nur um eine Erkrankung handelt, sondern auch um eine psychische Traumatisierung, vor allem bei längeren Beschwerden. Dies wird bisher nirgends erwähnt.
    Man muss wissen, kommt es zu einer solchen plötzlichen "Überaktion" des Nervensystems, ist das gesamte neuroendokrine System betroffen. Deswegen kommen auch immer Neurotransmitter wie Dopamin zur Sprache. Lediglich die Wahrnehmung erfolgt speziell im gesamten Genitalbereich, weil dieser hoch gereizt ist; dort wird die Energie am stärksten wahrgenommen. Es gibt auch Kundalini Auslösungen, die den ganzen Körper betreffen, auch dazu später mehr.
    Das Kribbeln, das viele beschreiben, manche sprechen auch von Vibrationen, das ist diese aktive Energie. Wenn der Genitalbereich betroffen ist, sind diese Vibrationen am Damm, am unteren Ende des Steißbeins zum Anus hin und am Sakrum, weil von dort aus die Nervenstränge in den Genitalbereich ausgehen.

    Zum Schluss noch, meiner Erfahrung nach und dem, was ich gelesen habe, gibt es keine speziellen auslösenden Faktoren. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass unsere Nervensysteme durch Stress und die gesamten modernen Lebensbedingungen, durch Ernährung und Multimedia etc. immer suggestibler werden und entsprechend anfällig für die Aktivierung derartiger energetischer Prozesse. Trotzdem sehe ich vorrangig als Gründe:

    Unfälle
    Körperliche und psychische Traumata das ganze Leben betreffend (nicht nur sexueller Missbrauch in der Kindheit)
    Stress
    Meditationserfahrungen
    Energierarbeit, oft von Heilpraktikern und Heilern durchgeführt

    Und dennoch, es kann jeder Zeit jeden treffen

    Zunächst so viel, Fortsetzung folgt.............

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